Bert Stubinger

Ein Musi­ker-Leben mit „Ram­ba Zam­ba“

Seit rund 50 Jahren ist Bert Stubinger im Showgeschäft. Wie alles begann und mit wie vielen Formationen er unterwegs war und nach wie vor ist, erzählt der gebürtige St. Urbaner im Gespräch mit „KLiCK Kärnten“.

Bert Stubinger „Die Karawanken“ mit Werner, Seppi und Joze (hinten von links) sowie Bert, Sonja und Walter (vorne von links)

© Stubinger Musik

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Die Musi­ker­fa­mi­lie Stu­bin­ger aus Buggl in Bach bei St. Urban ist weit über die Gren­zen hin­aus bekannt. Verant­wort­lich dafür sind Valen­tin „Vol­te“ Stu­bin­ger und Bert Stu­bin­ger. Die bei­den began­nen Anfang der 70er Jah­re mit der Grup­pe „St. Ulri­cher Buam“. Es folg­ten die „Ori­gi­nal fide­len Glan­ta­ler“ und das „Kärnt­ner Quin­tett“.

Das „Kara­wan­ken Quin­tett“

1980 wag­te Bert Stu­bin­ger den Schritt in das pro­fes­sio­nel­le Show­ge­schäft. Er grün­de­te das „Kara­wan­ken Quin­tett“. Bru­der Vol­te spiel­te wei­ter­hin mit dem „Kärnt­ner Quin­tett“. 20 Jah­re lang war Bert in Deutsch­land, in der Schweiz und in Öster­reich auf Tour. „Es war eine schö­ne, aber auch har­te Zeit. Wir hat­ten damals bis zu 320 Auf­trit­te im Jahr. Oft waren es bis zu 25 Zelt­fes­te im Monat. 70 Mal waren wir in den ver­schie­dens­ten Fern­seh­sen­dern zu sehen“, zieht der Voll­blut­mu­si­ker Bilanz.

Alles live!

Gespielt wur­de immer live. „Ein Play­back hat es damals nicht gege­ben. Unser Reper­toire hat eine gro­ße Band­brei­te. Vom Ober­krai­ner Sound bis zum Schla­ger oder Rock und Pop ist alles dabei. Wir haben auch drei gro­ße Mit­ter­nachts­shows im Pro­gramm“, erzählt Stu­bin­ger. In den 80er Jah­ren war das „Kara­wan­ken Quin­tett“ in der Schweiz neben den „Pal­dau­ern“, den „Fide­len Möll­ta­lern“ und „Alpen­land“ unter den Top vier. „Wir wur­den auch für Groß­ver­an­stal­tun­gen wie die Eis­ho­ckey-A-WM enga­giert“, berich­tet Stu­bin­ger.

Der Alles­kön­ner

Stu­bin­ger ist nicht nur Musi­ker und Sän­ger, er hat sich auch als Enter­tai­ner und Ver­an­stal­tungs­tech­ni­ker einen Namen gemacht. Als Bert Stu­bin­ger ist er auch solo mit sei­nem Saxo­phon unter­wegs. Mit „Die Tiger“ erfreut er beson­ders die Schla­ger­fans. „Ich schrei­be alle Num­mern selbst. Da sind Num­mern wie ‚Zomm­haltn‘ oder ‚Valiabt in Kärn­ten‘ dabei. Zudem schrei­be ich unge­fähr 75 Pro­zent der Kara­wan­ken-Num­mern“, betont das Mul­ti­ta­lent. Mit der „Alpen­show“ gibt es eine wei­te­re For­ma­ti­on, die Stu­bin­ger aus der Tau­fe geho­ben hat­te. „Die Grup­pen stel­len wir bei Bedarf und anlass­be­zo­gen indi­vi­du­ell zusam­men. Im Jahr 2008 durf­ten wir auch beim ers­ten ers­ten Okto­ber­fest in Irland auf­spie­len“, blickt der gebür­ti­ge St. Urba­ner, der seit eini­gen Jah­ren in St. Veit lebt, zurück.

Gefrag­ter Musi­ker

Einen unge­wöhn­li­chen Auf­tritt gab es 2003. Da eröff­ne­te Bert Stu­bin­ger mit sei­nem Bru­der Vol­te mit „Alpen­show“ musi­ka­lisch die Ski­hal­le in Dubai. Zwei Mal durf­te Bert eine HSV-Par­ty in Ham­burg bespie­len. Auch am Weih­nachts­markt vor dem Ham­bur­ger Rat­haus trat der Voll­blut­mu­si­ker auf. Die Lis­te der Auf­trit­te ist lang und wür­de hier den Rah­men spren­gen.

Har­tes Jahr

Die Coro­na-Pan­de­mie zog nicht spur­los am Musi­ker vor­bei. „Für uns Musi­ker und Ver­an­stal­ter hat es zuletzt kei­ne Ein­nah­men gege­ben: Auf uns wur­de ver­ges­sen! Für mich per­sön­lich war auf­grund mei­ner Viel­sei­tig­keit jedoch immer ein Licht am Ende des Tun­nels zu sehen. Mein Enter­tain­ment kommt immer noch an. Ich spie­le vom klei­nen Grill­fest bis hin zum Mega-Event alles. Da kom­men mir mei­ne Erfah­rung und die Kon­tak­te in der Musik-Bran­che zugu­te“, sagt Stu­bin­ger. Fazit: Begrif­fe wie „Zack die Boh­ne“ oder „Ram­ba Zam­ba“ sind Berts Feder ent­sprun­gen. Und auch für die „Kara­wan­ken“, wie sie seit eini­gen Jah­ren hei­ßen, gab und gibt es nur ein Gas: „Und das ist Voll­gas!“

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Bert Stubinger
„Die Tiger“ mit Bert Stu­bin­ger (rechts), Clau­dia Kien­ber­ger und Chris­ti­an Trie­bel­nig
© Stu­bin­ger Musik

Die nächs­ten Auf­trit­te

  • 9. Juli: „Kara­wan­ken unplug­ged“, Alt-Wie­ner-Hof in Sel­prit­sch bei Vel­den, 19 Uhr
  • 11. Juli: „Die Tiger“, St. Ruprech­ter Feu­er­wehr­fest in Kla­gen­furt, 16 Uhr
  • 15. Juli: „Die Kara­wan­ken“, Däm­mer­schop­pen Jau­sen­sta­ti­on Stu­bin­ger in St. Urban, 19 Uhr
  • 17. Juli: „Die Tiger“ bei den Bür­ger­frau­en im Fürs­ten­hof in Frie­sach, 19 Uhr
  • 19. Juli: „Die Kara­wan­ken“, Cam­ping Arn­eitz am Faa­ker See, 19 Uhr
  • 22. Juli: „Die Tiger“, Däm­mer­schop­pen Jau­sen­sta­ti­on Stu­bin­ger in St. Urban, 19 Uhr
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Bert Stu­bin­ger ist als Sän­ger und Musi­ker auch solo unter­wegs.
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08.07.2021 20:00
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Bert Stubinger „Die Karawanken“ mit Werner, Seppi und Joze (hinten von links) sowie Bert, Sonja und Walter (vorne von links)

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