Spittal/Drau

59-Jäh­ri­ger aus 1.800 Meter See­hö­he geret­tet

Nachdem er weder telefonisch erreichbar noch in der Hütte anwesend war, setzte die Frau einen Notruf ab. Der Mann saß in einem weglosen und steilen Gelände fest.

59-Jäh­ri­ger aus 1.800 Meter See­hö­he geret­tetDie Besatzung des Polizeihubschraubers entdeckte den Mann (roter Kreis) in einer Höhe von 1.800 Meter.

© Flugpolizei/FEST Klagenfurt

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Ges­tern (30. Juni 2023) geriet ein Spit­ta­ler in Berg­not. Gegen 15 Uhr mel­de­te ihn eine Frau als abgän­gig. Die­ser hat­te die Nacht davor auf einer Alm­hüt­te in der „Tres­dor­fer Wöl­la“ in einer See­hö­he von 2.000 Meter ver­bracht. Sein Auto war auf einem Park­platz beim Kraft­werk Wöl­la abge­stellt.

Groß­an­ge­leg­te Such­ak­ti­on

Um 10 Uhr teil­te er tele­fo­nisch mit, dass er wie­der ins Tal gehen wer­de. Da er zu Hau­se jedoch nie ankam, tele­fo­nisch nicht erreich­bar war, und auch nicht in der Hüt­te ange­trof­fen wer­den konn­te, wur­de von der Frau ein Not­ruf abge­setzt. So wur­de eine Such­ak­ti­on mit der Berg­ret­tung Wink­lern, AEG Spit­tal an der Drau und dem Poli­zei­hub­schrau­ber „Libel­le Kärn­ten“ durch­ge­führt.

1.800 Meter See­hö­he

Erst gegen 17 Uhr konn­te die Hub­schrau­ber­be­sat­zung den Mann im weg­lo­sen Gelän­de auf einer See­hö­he von 1.800 Meter aus­fin­dig machen. Der 59-Jäh­ri­ge wur­de vom Poli­zei­hub­schrau­ber mit­tels Seil­ber­gung aus dem fels­durch­setz­ten Gelän­de gebor­gen. Er war unver­letzt und wur­de zur medi­zi­ni­schen Abklä­rung durch den Ret­tungs­hub­schrau­ber C7 ins Kran­ken­haus nach Lienz geflo­gen.

01.07.2023 13:00
Anzeige
59-Jäh­ri­ger aus 1.800 Meter See­hö­he geret­tetDie Besatzung des Polizeihubschraubers entdeckte den Mann (roter Kreis) in einer Höhe von 1.800 Meter.

© Flugpolizei/FEST Klagenfurt