Klagenfurt

Ein gro­ßer Tag für gro­ße Taten in Kärn­ten

Gestern (30. Juni 2023) wurde im Rahmen des Tages der Einsatzkräfte die Arbeit der Einsatzkräfte sämtlicher Organisationen in Kärnten vor den Vorhang geholt.

Ein gro­ßer Tag für gro­ße Taten in Kärn­ten Das Land Kärnten bedankte sich bei den vielen Helfern mit einem Fest im Konzerthaus Klagenfurt.

© LPD Kärnten/Helge Bauer

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Ange­sichts der Ein­sät­ze, die auch auf Grund der Unwet­ter­si­tua­ti­on immer mehr wer­den und von den Ein­satz­kräf­ten sämt­li­cher Orga­ni­sa­tio­nen immer mehr ver­lan­gen, sei der Tag der Ein­satz­kräf­te nun­mehr eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, um die Arbeit vor den Vor­hang zu holen. In einem Video­bei­trag kamen Men­schen zu Wort, die ihre Ret­tung durch die Ein­satz­kräf­te in Not­si­tua­tio­nen und Kata­stro­phen schil­der­ten.

Gro­ße Wert­schät­zung für Leis­tun­gen

„Wor­te kön­nen oft gar nicht aus­rei­chen, aber neh­men Sie unser Dan­ke an. Es ist über­le­bens­wich­tig, dass es Sie alle gibt. Wir wol­len, dass Sie alle wis­sen, wie sehr wir ihre Arbeit, ihren Ein­satz, das Enga­ge­ment, die Uner­schro­cken­heit und Hilfs­be­reit­schaft schät­zen. Die Unwet­ter sind ein Beleg dafür, dass es ohne Ein­satz­kräf­te nicht mög­lich wäre, Men­schen zu ret­ten, zu ber­gen, in Unwet­ter­si­tua­tio­nen kon­zen­triert vor­zu­ge­hen. Denn es waren und sind immer Sie, die den Men­schen zur Sei­te gestan­den sind und ste­hen“, beton­te Lan­des­haupt­mann Peter Kai­ser bei der Ver­an­stal­tung im Kon­zert­haus. Dies sei umso bemer­kens­wer­ter, denn die Ein­satz­kräf­te wer­den von einem Heer Frei­wil­li­ger unter­stützt.

Zusam­men­ar­beit funk­tio­niert

Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­ter Mar­tin Gru­ber unter­strich die Wich­tig­keit des Tages, um zu dan­ken und die Leis­tun­gen der Ein­satz­kräf­te zu wür­di­gen und ihnen Aner­ken­nung zu zol­len: „Die Kata­stro­phe in Arriach und Tref­fen hat mich tief betrof­fen gemacht. Aber sie hat sicht­bar gemacht, wie gut die Zusam­men­ar­beit aller Ein­satz­or­ga­ni­sa­tio­nen funk­tio­niert. Ohne zu hin­ter­fra­gen, ohne auf die Zeit zu ach­ten, stand das Hel­fen und Ret­ten im Vor­der­grund. Ich möch­te mei­ne Bewun­de­rung aus­drü­cken gegen­über allen, die nicht nur haupt­be­ruf­lich, son­dern auch ehren­amt­lich ihren Dienst am Nächs­ten erfül­len.” Für Gru­ber habe die Poli­tik die Auf­ga­be, alle ent­spre­chend aus­zu­stat­ten, in Gerät und Maschi­nen zu inves­tie­ren, damit die Hel­fer ihre Arbeit erfül­len kön­nen.

Aus­zeich­nung für Wal­ter Gitsch­tha­ler

Mili­tär­kom­man­dant Wal­ter Gitsch­tha­ler erhielt die Kata­stro­phen­schutz­me­dail­le in Gold. Es ist das ers­te Mal, dass in Kärn­ten die Medail­le in Gold für den Kata­stro­phen­schutz ver­lie­hen wird. „Wir haben in Wal­ter Gitsch­tha­ler einen Exper­ten, einen struk­tu­riert vor­ge­hen­den Mili­tär­kom­man­dan­ten, der mit Wis­sen, der inter­na­tio­na­len Erfah­rung und Beson­nen­heit vor­geht und es damit geschafft hat, in Kri­sen oder Kata­stro­phen­si­tua­tio­nen die Ruhe und kon­zer­tier­te Vor­gangs­wei­se an den Tag zu legen. Er hat sich immer als Rat­ge­ber und Part­ner für das Land erwie­sen und wir dan­ken ihm per­sön­lich“, erklärt Kai­ser.

Ver­ant­wort­lich für Sicher­heits­ge­fühl

Für Kai­ser sind die Ein­satz­kräf­te und ihr Tun ver­ant­wort­lich für das Sicher­heits­ge­fühl, das die Bevöl­ke­rung haben kann. Sie tra­gen wesent­lich zur Lebens­qua­li­tät in Kärn­ten bei. „Die Lebens­qua­li­tät in einem Land ist auch vom Schutz- und Sicher­heits­ge­fühl mit­be­stimmt. Daher sage ich dan­ke, im Namen der Regie­rung und des Land­ta­ges”, hielt Kai­ser fest. Auch von poli­ti­scher Sei­te wer­de die Regie­rung wei­ter­hin wir alles dar­an­set­zen, um bes­te Rah­men­be­din­gun­gen zu schaf­fen, für die, die täg­lich bereit sind, ihr Leben für das Wohl der Kärnt­ner aufs Spiel zu set­zen.

Über­schrift

Kata­stro­phen­schutz­re­fe­rent LR Dani­el Fell­ner, der krank­heits­be­dingt nicht teil­neh­men konn­te, sei es ein Anlie­gen, auch in Abwe­sen­heit als zustän­di­ger Refe­rent allen Ein­satz­kräf­ten zu dan­ken. „Als Refe­rent bin ich oft mit dabei, wenn die Män­ner und Frau­en im Ein­satz ste­hen unter wid­rigs­ten Bedin­gun­gen, selbst­los ret­ten und schüt­zen und oft selbst ihr Leben an den Rand der Gefahr brin­gen. Ich dan­ke allen, die sich mit die­ser Arbeit, vor allem ihrem frei­wil­li­gen Ein­satz in den Dienst der Gesell­schaft stel­len und damit gro­ße Vor­bil­der sind, weil sie ganz selbst­ver­ständ­lich hel­fen und ret­ten“, so Fell­ner.

Vie­le Wor­te des Dan­kes

Die Gele­gen­heit, sich bei allen Hel­fern für ihre Ein­sät­ze zu bedan­ken, nutz­ten die Land­tags­prä­si­den­ten Chris­toph Stau­dach­er und Andre­as Scher­witzl stell­ver­tre­tend für alle Abge­ord­ne­ten, Klub­ob­mann Ger­not Darm­ann, Lan­des­po­li­zei­di­rek­to­rin Michae­la Kohl­weiß, Rudi Scho­ber, Prä­si­dent des Zivil­schutz­ver­ban­des Kärn­ten, Bür­ger­meis­ter, die Bezirks­haupt­leu­te sowie stell­ver­tre­tend für die aus­län­di­schen Gäs­te, aus Ita­li­en, der Lei­ter der Kata­stro­phen­schutz- und Zivil­schutz­be­hör­de der auto­no­men Regi­on Fri­aul Julisch Vene­ti­en, Ame­deo Aris­tei und aus Slo­we­ni­en Bran­ko Sojer, Lei­ter des Staats­am­tes für Zivil­schutz und Kata­stro­phen­hil­fe im Ver­tei­di­gungs­mi­nis­te­ri­um.

01.07.2023 15:00 - Update am: 01.07.2023 15:01
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Ein gro­ßer Tag für gro­ße Taten in Kärn­ten Das Land Kärnten bedankte sich bei den vielen Helfern mit einem Fest im Konzerthaus Klagenfurt.

© LPD Kärnten/Helge Bauer