Karawankenautobahn (A11)
Unfall-Lenker (36) fuhr mit demoliertem Auto weiter
Der 36-jährige Tiroler verursachte auf der Karawankenautobahn (A11) einen Verkehrsunfall mit Sachschaden. Danach fuhr er mit seinem ramponiertem Auto weiter.
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Am Dienstag (4. Juli 2023) gegen 21.00 Uhr war ein 36-Jähriger aus dem Bezirk Kufstein, Tirol, mit seinem PKW auf der Karawankenautobahn (A11) in Richtung Slowenien untwerwegs. Auf Höhe St. Niklas verursachte er einen selbstverschuldeten Verkehrsunfall mit Sachschaden. Der Lenker fuhr mit dem stark beschädigten PKW ohne anzuhalten weiter in Richtung Slowenien. Kurz darauf musste er seinen PKW anhalten, da dieser nicht mehr fahrfähig war.
Alkomatentest ergab mittelgradige Alkoholisierung
Der Mann begab sich zu Fuß zur Unfallstelle zurück, wo er anschließend von einer Streife der Autobahnpolizei angehalten wurde. Ein vor Ort durchgeführter Alkomatentest ergab eine mittelgradige Alkoholisierung. Der Führerschein konnte ihn nicht abgenommen werden, da dieser bereits vorläufig abgenommen worden ist. Er wird mehrfach angezeigt.
Unfall-Gaffer wendete Auto auf A11 Karawankenautobahn
Kurz vor dem Verkehrsunfall fuhr ein 60-jähriger Franzose mit seinem PKW auf derselben Fahrbahn auf der A11 Karawankenautobahn vor dem 36-jährigen Tiroler. Er bemerkte den Verkehrsunfall hinter sich und blieb nach etwa 100 Meter stehen, wendete seinen PKW und fuhr gegen die vorgeschriebene Fahrtrichtung, um die Unfallstelle zu erreichen. Die Tat stellte sich im Zuge der polizeilichen Aufnahme des Verkehrsunfalles heraus. Der Mann wird ebenfalls mehrfach angezeigt.
Straße blieb zwei Stunden für den Verkehr gesperrt
Während der Verkehrsunfallaufnahme war die A11 in Fahrtrichtung Slowenien von 21:30 Uhr bis 23:25 Uhr für den gesamten Verkehr gesperrt. Neben mehreren Streifen der Autobahnpolizei Villach stand auch die Autobahnmeisterei im Einsatz.