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Porträt

Die­se Bür­ger­meis­te­rin box­te sich durch

Klein St. Paul: eine 1.800-Seelen-Gemeinde, deren Einwohnerzahl stetig wächst. Was macht das Leben hier so lebenswert und was ist in Zukunft geplant? Das verrät Bürgermeisterin Gabi Dörflinger im Interview.

Die­se Bür­ger­meis­te­rin box­te sich durchBürgermeisterin Gaby Dörflinger liegen die Menschen in der Marktgemeinde Klein St. Paul am Herzen.

© Markus Galli

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„Als Kind hät­te ich ger­ne stu­diert“, sagt Gabi Dörf­lin­ger, die in beschei­de­nen Ver­hält­nis­sen auf­wuchs war dies nicht mög­lich. Bür­ger­meis­te­rin der Markt­ge­mein­de Klein St. Paul im Gört­s­chitz­tal ist sie gewor­den. Der Weg bis dort­hin war echt eine Her­aus­for­de­rung. 2015 im Wahl­kampf war gera­de der HCB-Vor­fall lan­des­weit in allen Medi­en prä­sent. Die Fol­ge waren Abwan­de­rung und zahl­rei­che Leer­stän­de.  „In kür­zes­ter Zeit gin­gen uns rund 100 Arbeits­plät­ze ( Hobas)  abhan­den“, berich­tet die lei­den­schaft­li­che Bäue­rin, die die­ser for­dern­den Zeit aber auch Posi­ti­ves abge­win­nen kann.

Sicher­heits-Aus­bau brach­te Vor­tei­le

Der Gört­s­chitz­tal-Fonds, der damals ins Leben geru­fen wur­de, hat näm­lich eini­ge zukunfts­träch­ti­ge Pro­jek­te mit sich gebracht wie etwa die „Ter­ras­sen­bad-Sanie­rung , Bau von Genuss­hüt­ten, pri­va­te Pro­jek­te aber auch der Glas­fa­ser­aus­bau.  In Sachen Glas­fa­ser-Aus­bau ist die 1800-See­len-Gemein­de auf einem guten Weg. „Wer sich recht­zei­tig im För­der­zeit­raum ange­mel­det hat, bekam den Anschluss zum hal­ben Preis!“ Auch von Bevöl­ke­rungs­schwund ist Dank des im Wahl­kampf ver­spro­che­nen und umge­setz­ten Bio­mo­ni­to­rings kei­ne Rede mehr. Vie­le Inves­ti­tio­nen in die Sicher­heit wur­den bei der Wie­ters­dor­fer Grup­pe getä­tigt, gera­de  wer­den  42 Mil­lio­nen Euro in die CO2 Redu­zie­rung getä­tigt.

„Fünf Gast­häu­ser, Piz­ze­ria, Kaf­fees und Buschen­schen­ke“

Mit ande­ren Wor­ten: Das Leben in Klein St. Paul ist wie­der lebens­wert. Mit dazu bei­getra­gen hat der flä­chen­de­cken­de Aus­bau der Infra­struk­tur: gute Anbin­dung des öffent­li­chen Ver­kehrs, Bil­dungs­ein­rich­tun­gen von der Kin­der­ta­ges­stät­te bis zur Mit­tel­schu­le, meh­re­re Ärz­te, Ban­ken und Geschäf­te. „Wir haben sogar fünf Gast­häu­ser, eine Piz­ze­ria und zwei bewirt­schaf­te­te Alm­hüt­ten“, schmun­zelt die 61-Jäh­ri­ge, die ihr Man­dat im Land­tag nicht ange­nom­men hat. „Ich möch­te mich mit noch mehr Elan den Men­schen im Gört­s­chitz­tal wid­men kön­nen“, sagt sie. Vor allem die älte­re Gene­ra­ti­on liegt ihr dabei ganz beson­ders am Her­zen.  Hier hat sie etwa das Pro­gramm „Fit im Alter“ ins Leben geru­fen. Und ihr Tun kommt an: „Mitt­ler­wei­le gibt es bei uns fast kei­ne leer­ste­hen­den Miet­woh­nun­gen“.

 

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Akzen­te im Bereich „leist­ba­res und bar­rie­re­frei­es Woh­nen“

Der schöns­te Moment für die Bäue­rin, die seit 1998 poli­tisch aktiv.  „Wenn ein Pro­jekt erfolg­reich abge­schlos­sen wur­de“. So hat sie davon auch schon ein neu­es gemein­sam mit Lan­des­haupt­mann-Stell­ver­tre­te­rin Gaby Schau­nig in Pla­nung. Vor­ab ver­ra­ten will man nur so viel: „Es geht um leist­ba­res, bar­rie­re­frei­es Woh­nen für Jung­fa­mi­li­en“.

Visio­nen für die Zukunft

Was sie der Bun­des­re­gie­rung mit­ge­ben möch­te? „Beim Aus­bau des Pfle­ge- und Gesund­heits­be­reichs darf nicht gespart wer­den“. Auch für die Markt­ge­mein­de Klein St. Paul will sie Akzen­te in Sachen öko­lo­gi­schen Fuß­ab­druck set­zen: „Etwa, dass die Eisen­bahn aus­ge­baut wird und Frach­ten auf Schie­ne kom­men, aber auch die Umset­zung des Go-Mobils liegt mir am Her­zen“. Dörf­lin­ger, die das Betreu­ungs­di­lem­ma aus eige­ner Erfah­rung kennt, freut sich dass es eine Tages­stät­te im Ort gibt.  Hob­bys abseits der Poli­tik? „Ein Spa­zier­gang in frei­er Natur mit mei­nem Schä­fer­hund „Remy“, Schwim­men im Som­mer und Ski­fah­ren im Win­ter.

 

17.07.2023 19:00
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Die­se Bür­ger­meis­te­rin box­te sich durchBürgermeisterin Gaby Dörflinger liegen die Menschen in der Marktgemeinde Klein St. Paul am Herzen.

© Markus Galli