Große Schäden
Gewittersturm verursachte 200 Feuerwehr-Einsätze in Klagenfurt
Schwere Gewitterstürme richteten am Samstag enorme Schäden in und rund um Klagenfurt an. In Velden wurde durch das Hochwasser Heizöl in Bäche und in einen Teich geschwemmt.
Die Klagenfurter Berufsfeuerwehr und die zehn Freiwilligen Feuerwehren standen gestern Nachmittag (23- Juli 2023) im Dauereinsatz. Ein schwerer Gewittersturm zog gegen 17 Uhr auf. Binnen weniger Minuten prasselten zum Teil golfballgroße Hagelkörner nieder und richteten enormen Schaden an. Keller und Tiefgaragen wurden überflutet, Bäume stürzten um und in
Unterführungen stand das Wasser so hoch, dass keine Autos mehr fahren konnten. So war unter anderem die Unterführung in der Rosentaler Straße wegen Überflutung
gesperrt, die Polizei leitete den Verkehr um.
200 Einsätze in Klagenfurt
„In nur zweieinhalb Stunden hatten die Berufsfeuerwehr und die zehn Freiwilligen Feuerwehren zirka 150 Einsätze abzuarbeiten, an die 50 liegen noch vor uns“, so Branddirektor-Stellvertreter Wolfgang Germ von der Klagenfurter Berufsfeuerwehr.
Aber auch außerhalb von Klagenfurt waren die durch den Sturm entstandenen Schäden enorm. So kam es beispielsweise um 17:30 Uhr zu einem Wassereintritt in den Heizungskeller eines Wohnhauses im Gemeindegebiet von Velden. Infolge enormer Wassermassen wurden die Heizöltanks unterspült, welche kippten und einen Ölaustritt ermöglichten.
Heizöl wurde in Bach geschwemmt
Das Gemisch aus Wasser und Heizöl gelangte infolge in einem nah dem Grundstück gelegenen Bach und in dort befindliche Teiche. Die rasch eingreifende Feuerwehr konnte aber durch Ölsperren ein weiteres Vordringen des Öls in den Forstsee verhindern. Das Öl konnte abgesaugt werden. Der Landeschemiker wurde verständigt. Eine offensichtliche Gewässerverunreinigung konnte vorerst nicht festgestellt werden.

