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Glo­cken­ge­läut gegen den Hun­ger

Morgen Freitag (28. Juli) läuten um 15 Uhr über 3.000 Kirchenglocken in ganz Österreich fünf Minuten lang als Signal gegen den weltweiten Hunger und gegen die verheerenden Auswirkungen der Klimakrise.

Glo­cken­ge­läut gegen den Hun­ger Bischof Josef Marketz und Caritasdirektor Ernst Sandriesser laden zum Mitmachen beim Glockenläuten gegen den Hunger ein.

© Caritas

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Die Nach­wir­kun­gen der Pan­de­mie, die Preis­stei­ge­run­gen und Lie­fer­pro­ble­me durch den Ukrai­ne-Krieg sowie regio­na­le, gewalt­vol­le Kon­flik­te las­sen den Hun­ger in der Welt stei­gen. Ver­schärft wird die welt­wei­te Hun­gers­not durch die Kli­ma­kri­se und den zahl­rei­chen Umwelt­ka­ta­stro­phen. Dür­ren, Über­schwem­mun­gen, Erd­rut­sche, Tor­na­dos, Insek­ten­pla­ge zer­stö­ren die Exis­tenz­grund­la­ge gesam­ter Bevöl­ke­rungs­krei­se – vor allem im glo­ba­len Süden.

3.000 Kir­chen­glo­cken

Mit dem Läu­ten von 3.000 Kir­chen­glo­cken in ganz Öster­reich soll auf den Kampf gegen die welt­wei­te Hun­gers­not auf­merk­sam gemacht wer­den. “Es ist eine unglaub­li­che Unge­rech­tig­keit, dass jene Men­schen, die die Kli­ma­kri­se am wenigs­ten ver­ur­sacht haben, nun den Preis dafür zah­len müs­sen“, so “Caritas”-Direktor Ernst Sand­ries­ser. “Wir dür­fen unse­re Augen vor Hun­ger nicht ver­schlie­ßen und Men­schen nicht ihrer Hun­gers­not über­las­sen!”

Mit­ma­chen

„Die Kli­ma­kri­se ver­ur­sacht im glo­ba­len Süden eine tra­gi­sche Hun­gers­not. Lan­gen Dür­re­pe­ri­oden fol­gen immer öfters hef­ti­ge Über­schwem­mun­gen. Die Ern­te fällt aus. Die Böden wer­den unfrucht­bar. Lebens­mit­tel­prei­se explo­die­ren. Das Glo­cken­läu­ten gegen den Hun­ger ist ein soli­da­ri­sches Zei­chen der Nächs­ten­lie­be. Wir läu­ten eine Welt ohne Hun­ger ein und geben jenen eine Stim­me, die unse­re Hil­fe brau­chen”, so Cari­tas­di­rek­tor Ernst Sand­ries­ser. Das Glo­cken­läu­ten ruft zum Kampf gegen Hun­ger- und Kli­ma­kri­se auf und schafft Bewusst­sein für unse­re gemein­sa­me Ver­ant­wor­tung. Sand­ries­ser: „Wir freu­en uns auf jede Unter­stüt­zung beim Glo­cken­läu­ten, egal ob mit der Fahr­rad­klin­gel oder Kuh­schel­le. Wer über Social Media auf die Akti­on auf­merk­sam machen möch­te, kann ein Video vom eige­nen Läu­ten oder der Kir­chen­glo­cke im Ort pos­ten, mit #Glo­cken­Ge­gen­Hun­ger.“

Lei­ser Schrei

Diö­ze­san­bi­schof Josef Mar­ketz: „Wenn auch heu­er wie­der die Glo­cken gegen den Hun­ger für fünf Minu­ten geläu­tet wer­den, kommt dies einem Hil­fe­schrei von Mil­lio­nen Men­schen gleich, die welt­weit an Hun­ger lei­den. Ich bit­te die Gläu­bi­gen in unse­rem Land, den lei­sen Schrei die­ser Men­schen, die unse­re lebens­ret­ten­de Hil­fe brau­chen, nicht zu über­hö­ren und im Rah­men der Hun­ger­hil­fe der Cari­tas zu spen­den.”

www.caritas-kaernten.at/hunger

27.07.2023 13:30
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Glo­cken­ge­läut gegen den Hun­ger Bischof Josef Marketz und Caritasdirektor Ernst Sandriesser laden zum Mitmachen beim Glockenläuten gegen den Hunger ein.

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