Eiszeit
Das “Tuk Tuk”-Eis
Seit Juni tuckert wieder ein kleiner Eisverkaufswagen um den Klopeiner See. Im Tuk Tuk sitzt der gelernte Koch Stefan "Heli" Moser.
Stefan Moser ist in Wien geboren, hat aber in Unterkärnten seine Wurzeln. Wo er auch bei seiner Großmutter Helene aufgewachsen ist. Vor zwei Jahren ist sie leider verstorben, wohl mit ein Grund, warum es den Koch wieder in seine alte Heimat gezogen ist. Seit einem Jahr wohnt er in Tainach.
Legendäres Eis
“Meine Oma ist in den 60-er Jahren mit ihrem mobilen Eisstand um den See gefahren. Meine Lieblingssorte war damals das Vanilleeis. Vor zwei Jahren ist meine Oma nach langer schwerer Krankheit im 81. Lebensjahr verstorben. Sie hat mir davor noch ihren Verkaufswagen vererbt. Er steht noch bei mir zu Hause”, erklärt der gelernte Koch.
Neuer Verkaufswagen
Heuer hat sich Stefan Moser ein Elektro-Tuk Tuk gekauft und selbst einen Stahlaufbau darauf gebaut. “Dem Verkaufswagen habe ich den Namen ‚Heli’s Eisape’ gegeben. Das geschah im Gedenken an meine Oma Helena. Ich trage seither auch den Spitznamen ‚Heli’. Das Eis bekomme ich von der ‚Krappfelder Eis’-Manufaktur der Familie Pobaschnig vulgo ‚Jörgele’ aus Kappel am Krappfeld. Ich bin von den Eissorten begeistert, besonders vom Apfelmus-Eis”, schwärmt Stefan Moser. Acht Sorten hat der Koch auf seiner Tour in den Eiskesseln mit. “Das Eis hält locker bis zu zwölf Stunden im Elektro-Tuk Tuk, somit bin ich auch ohne Stromanschlüssen autark”, betont der Eisverkäufer.
Die freien Tage
Stefan Moser ist mit seinem “Heli’s Eisape” sieben Tage rund um den See und bei Veranstaltungen unterwegs. “Nur bei Schlechtwetter habe ich frei. Leider hatte ich im heurigen Sommer viele freie Tage”, erzählt Stefan “Heli” Moser.

