Wetterlage
Noch drei Zivilschutz-Warnungen aufrecht
Der Landeskrisenstab traf sich zu seiner neunten Zusammenkunft: Der Grundwasserstand sei immer noch hoch, auch die Erdrutschgefahr bereitet den Einsatzkräften weiterhin Sorgen.
© FF Ferlach
Deutliche Entspannung der Hochwassersituation in Kärnten vermeldet der Hydrographische Dienst im Rahmen der neunten Sitzung des Landeskrisenstabes unter der Leitung von Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner.
Drei Warnungen bleiben aufrecht
Ein Großteil der Zivilschutz-Warnungen konnten mittlerweile aufgehoben werden. Immer noch aufrecht sind die teilweisen Warnungen in den Gemeinden Eisenkappel-Vellach, Globasnitz und Neuhaus. Einige Wohnhäuser in besonders gefährdeten Gebieten dürfen weiterhin nicht bezogen werden. Fellner dazu: „Wir sind bemüht rasch zufriedenstellende Lösungen, bis hin zu Ersatzquartieren die vom Land finanziert werden, für die Betroffenen zu finden.“
Hotspots der Erdrutsche: Klagenfurt und Völkermarkt
Über HQ10 wird immer noch vom Wörthersee und vom Klopeiner See vermeldet. Das Sinken des Grundwasserspiegels wird vielerorts aber noch einige Tage dauern. Hotspots der Erdrutsche sind weiterhin Klagenfurt und Völkermarkt.
Am Mittwoch: 116 Einsätze von 66 Feuerwehren
Von den Kärntner Feuerwehren wurden gestern, Mittwoch, 116 Einsätze von 66 Feuerwehren mit rund 930 Einsatzkräften abgearbeitet. Der Einsatz der Teleskoplader aus Niederösterreich wird voraussichtlich bis Sonntag weitergeführt. Der Einsatz des KAT Zugs IV hat heute früh wie geplant begonnen. Eingesetzt werden die freiwilligen Helfer im Raum Unterbergen im Bezirk Völkermarkt.
Die nächste Sitzung des Landeskrisenstabes findet morgen, Freitag, statt.
