Bürgerinfo

Eva­ku­ie­run­gen in Gemein­de Eben­thal teil­wei­se auf­ge­ho­ben

Die notwendigen Evakuierungen in der Gemeinde Rottenstein und Ebenthal wurden zum Großteil wieder aufgehoben. Nun beginnt die Projektierung der langfristigen Sicherung.

Eva­ku­ie­run­gen in Gemein­de Eben­thal teil­wei­se auf­ge­ho­benBürgermeister Christian Orasch lud mit Experten für Geologie und der Wildbachverbauung und Vertretern des Bundesheeres sowie Behördenvertretern zur Bürgerinformation.

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Die Gemein­de Eben­thal, im Beson­de­ren die Orte Rot­ten­stein und Gorit­schach wur­den von den jüngs­ten Unwet­tern mas­siv getrof­fen. Hoch­was­ser, Muren­ab­gän­ge, Hang­rut­schun­gen – zahl­rei­che Eva­ku­ie­run­gen waren not­wen­dig gewe­sen, um die Men­schen vor Fol­ge­ka­ta­stro­phen nach dem Stark­re­gen zu schüt­zen. Am Mitt­woch (16. August 2023) am spä­ten Nach­mit­tag fand mit Bür­ger­meis­ter Chris­ti­an Orasch, Exper­ten für Geo­lo­gie und der Wild­bach­ver­bau­ung, mit Ver­tre­tern des Bun­des­hee­res sowie Behör­den­ver­tre­tern eine Bür­ger­infor­ma­ti­on statt, weil nach wie vor vie­le Men­schen der Orte Rot­ten­stein und Gorit­schach eva­ku­iert sind und nicht in ihre Häu­ser gekonnt haben und wei­ter­hin nicht kön­nen.

Sechs Häu­ser blei­ben noch eva­ku­iert

Laut dem Bür­ger­meis­ter ging es dar­um, die Men­schen über bis­he­ri­ge Ergeb­nis­se der Exper­ten zu den Hang­rut­schun­gen, den not­wen­di­gen geo­lo­gi­schen Prü­fun­gen der Hän­ge mit­tels Bege­hun­gen und Hub­schrau­ber­be­flie­gun­gen und der wei­te­ren Vor­ge­hens­wei­se, zu infor­mie­ren. „Jene Objek­te in Rot­ten­stein, die wir sicher­heits­hal­ber eva­ku­ie­ren haben müs­sen, sind für die Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­ner nun wie­der zugäng­lich, die Eva­ku­ie­rung wur­de auf­ge­ho­ben. Sechs Objek­te in Gorit­schach müs­sen jedoch auf Grund der Gefah­ren­la­ge wei­ter­hin eva­ku­iert blei­ben,“ fasst Orasch zusam­men.

Pan­zer­igel als Sofort­maß­nah­me

Den­noch wer­de es den betrof­fe­nen Men­schen ermög­licht, in ihre Häu­ser zu gelan­gen, um not­wen­di­ge, per­sön­li­che Doku­men­te oder Gegen­stän­de und Klei­dung holen zu kön­nen. „Als Sofort­maß­nah­me wer­den durch das Bun­des­heer Pan­zer­igel auf­ge­stellt, die Bewoh­ner wer­den unter Beglei­tung kurz­zei­tig ihre Häu­ser auf­su­chen kön­nen, um Sachen zu holen, die sie ein­fach brau­chen. Fak­tum ist aber, dass wir es hier mit einer län­ger­fris­ti­gen Eva­ku­ie­rung zu tun haben“, sagt Orasch.

Lang­fris­ti­ge Siche­rung in Pla­nung

Wei­ters wer­de durch die Wild­bach- und Lawi­nen­ver­bau­ung nun ein Vor­pro­jekt für eine lang­fris­ti­ge Siche­rung des betrof­fe­nen Berei­ches erstellt. Die dafür nöti­gen behörd­li­chen Bewil­li­gun­gen wer­den so rasch als nur mög­lich erstellt und ein­ge­holt, um auch schnell in die Umset­zung zu kom­men. Der Bür­ger­meis­ter betont expli­zit, dass erst nach Vor­lie­gen die­ses Vor­pro­jek­tes defi­ni­tiv gesagt wer­den kön­ne, wel­che Häu­ser nach Umset­zung der Siche­rungs­maß­nah­men wie­der bewohn­bar sein wer­den und wel­che tat­säch­lich auf Grund der dau­ern­den Gefah­ren­la­ge und der Unmög­lich­keit, die Hän­ge zu sichern, in wei­te­rer Fol­ge auf­ge­ge­ben wer­den müs­sen.

Sämt­li­che Mög­lich­kei­ten der Finan­zie­rung, wie über Bun­des­mit­tel des Kata­stro­phen­fonds, dem Land Kärn­ten sowie der Markt­ge­mein­de Eben­thal in Kärn­ten wer­den nun auf­ge­schlüs­selt und allen Pla­nun­gen unter­legt.

Hier gibt es genaue Infos zu den Auf­he­bun­gen der Eva­ku­ie­run­gen.

17.08.2023 12:00
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Eva­ku­ie­run­gen in Gemein­de Eben­thal teil­wei­se auf­ge­ho­benBürgermeister Christian Orasch lud mit Experten für Geologie und der Wildbachverbauung und Vertretern des Bundesheeres sowie Behördenvertretern zur Bürgerinformation.

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