Tagesausflug
Das Tor zum Eisental
Ein Tagesausflug mit dem Rad, Motorrad oder Auto nach Venzone (Friaul-Julisch-Venetien) lohnt sich. Schon die Kelten machten den Ort 500 vor Christus zum Grenzort und damit auch zum Handeslzentrum.
Die 73 Kilometer lange Fahrt durch das Kanaltal von Tarvis über Pontebba, Tolmezzo nach Venzone führt direkt über die alte Urlauberstrecke in den geschichtsträchtigen Ort direkt am Eingang in das Canale de Ferro (Eisental). Im Jahre 1077 wurde Venzone unter das Patriarchat von Aquileia gestellt. Von nun an war die Kontrolle des Handelsverkehrs die wichtigste Aufgabe des Ortes.
Die Erdbeben
Venzone wurde gleich zweimal von schweren Erdbeben zerstört. Das erste Mal wurde der Ort 1348 vom Erdbeben von Friaul schwer beschädigt. Fast gänzlich zerstört wurde Venzone 628 Jahre später. Da erschütterte am sechsten Mai 1976 um 20.59 Uhr in Friaul ein unheilbringendes Erdbeben. Im Ort gab es damals 47 Tote zu beklagen. Die vollständige Zerstörung der Altstadt, der Festungsmauern und des Doms verursachte ein Nachbeben am 15. September 1976.
Der Aufbau
Die Häuser und Sehenswürdigkeiten wurden aufwändig so gut es ging restauriert und wieder aufgebaut. Im Dom des Heiligen Apostels Andreas (il Duomo di Sant’Andrea Apostolo) im Zentrum von Venzone wurden Teile von Fresken wiederhergestellt. Ein Besuch lohnt sich. Die kleinen Gassen und die Cafés und Restaurants laden die zahlreichen Gäste zum Verweilen ein.
- Ein Mahnmal im Dom des Heiligen Apostels Andreas.
- Vor dem Gemeindeamt.
- Im Dom des Heiligen Apostels Andreas.
- Von der Kirche des Hl. Giovanni Battista aus dem 14. Jahrhundert gibt es nur noch eine Fassade.
- Die Pietà aus Sandstein (frühes 14. Jahrhundert).


