Ab September
Neuer Busfahrplan für Klagenfurt
Ab dem dritten September wird das Busnetz in Klagenfurt wieder umgekrempelt. Neue Haltestellen und eine dritte Hauptlinie sollen das Öffi-Netz attraktiver machen. "KLiCK Kärnten" hat die wichtigsten Änderungen zusammengefasst.
Die letzte Änderung ist nicht lange her, dennoch wird das Busnetz in Klagenfurt wieder umgebaut. Basierend auf dem “Mobilitätskonzept 2035” gibt es ab dem dritten September einige Neuerungen im Öffi-Netz der Landeshauptstadt.
19 neue Haltestellen und angepasste Betriebszeiten
Im gesamten Stadtgebiet entstehen 19 neue Haltestellen. Zudem fällt die bisherige Unterscheidung in Tag- und Nachtlinien weg. Stattdessen gibt es einheitliche Betriebszeiten für die Hauptlinien und die Nebenlinien.
Die Betriebszeiten sind montags bis donnerstags bis etwa 23.30 Uhr. Freitag, Samstag und vor Feiertagen verkehren die Öffis bis 01.30 Uhr.
Neue Hauptlinie
Derzeit verbindet die Linie B Welzenegg mit Viktring, während die Linie C zwischen dem Hauptbahnhof und Klagenfurt West hin und her fährt. Zusätzlich wird nun die Linie A den Hauptbahnhof mit dem Stadtgebiet von Annabichl verbinden.
Die drei Hauptlinien werden in der Hauptverkehrszeit, also wochentags von 06.00 bis 19.30 Uhr und samstags von 06.00 bis 13.00 Uhr, im 10-Minuten-Takt fahren. Außerhalb dieser Zeiten fahren die Hauptlinien alle 20 Minuten.
Neun Nebenlinien
Die Nebenlinien 1 bis 9 fahren alle 20 Minuten. Zumindest montags bis samstags zwischen 05.00 und 19.30 Uhr. Außerhalb dieser Zeiten gilt eine 40-Minuten-Taktung.
Zwischen Leinsdorf in der Gemeinde Krumpendorf und dem Heiligengeistplatz entsteht zusätzlich eine weitere Linie. Im Juli und August 2024 werden außerdem Busse zwischen dem Heiligengeistplatz und dem Strandbad verkehren. Die Taktung? “Bedarfsorientiert”.
“Enormer Mehrwert für Klagenfurt”
Laut Vizebürgermeister und Beteiligungsreferent Philipp Liesnig (SPÖ) kamen die bereits bekannten Maßnahmen, also die Ausweitung der Hauptlinien und kürzere Taktzeiten, sehr gut bei den Klagenfurtern an. “Der Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel stellt einen enormen Mehrwert für die Klagenfurterinnen und Klagenfurter dar und ist ein wesentlicher Beitrag zur Verbesserung des Linienangebotes”, ist Liesnig überzeugt.
KMG-Geschäftsführer Wolfgang Hafner sieht in der Umstellung zudem einen großen Schritt in Richtung Klimaneutralität, aber man sei noch nicht am Ende. Denn: „Als nächstes gilt es die Dieselbusse durch E‑Busse zu ersetzen und das Liniennetz in Hinblick auf die Inbetriebnahme der Koralmbahn weiter zu optimieren.“
Kennenlern-Aktion
Vom dritten bis zum siebenten September dürfen alle Eltern gemeinsam mit ihren Kindern sowie alle Schüler die Buslinien kostenlos nützen. Außerdem sind Mitarbeiter der “KMG Klagenfurt Mobil GmbH” in der Stadt unterwegs, um bei einer “Info-Tour” über die neuen Linien und Fahrpläne aufzuklären.
Info-Tour
