Im Stadtgebiet
Neue Graffiti-Wand in der Richtstraße
Die Stadt Villach fördert junge und kreative Graffiti-Künstler und stellt bereits die vierte Wand im Stadtgebiet zur Verfügung, um sich künstlerisch zu betätigen.
© Stadt Villach/Marta Gillner
Die Stadt Villach fördert die jungen Kunstformen „Street Art“ und „Graffiti“. „Sie sind bunt und lässig und ein Ausdrucksmittel der jungen Generation. Wir wollen diese Art der Kunst gerne im Stadtbild haben und fördern“, begründet Bürgermeister Günther Albel. Im Vorjahr sorgten gleich zwei Projekte für positives Aufsehen: Einerseits das größte Street-Art-Kunstwerk des Landes auf dem Gasturm der Kläranlage in St. Agathen, andererseits die beeindruckende Wand in der Widmanngasse von einem in der Szene bekannten Künstler-Duo.
Vierte Fläche in der Richtstraße
Damit sich auch Nachwuchskünstler betätigen können, stellt die Stadt Villach eigene Flächen zu Übungszwecken zur Verfügung. „Hier dürfen sich Sprayer ausprobieren, an Techniken und Perspektiven feilen“, erklärt Albel. Zu den bekannten Wänden in der Scholzstraße (hinter der Stadthalle), an der SEZ-Unterführung Richtung Willroider-Parkplatz und an der ehemaligen Kriegsbrücke am Wasenboden folgt jetzt eine lange Mauer in der alten Richtstraße. Insgesamt gibt es somit vier legale Graffiti-Flächen im Stadtgebiet, wo diese Art der Kunst ausgeübt werden kann. „Voraussetzung ist der respektvolle Umgang mit den vorangegangenen Kunstwerken und das Unterlassen von beleidigenden oder diskriminierenden Inhalten“, stellt Albel klar.

