Über Grenzen
Kärnten will mit Slowenien bei Unwettern kooperieren
Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner möchte das Thema bei der nächsten Sitzung des gemeinsamen Komitees Kärnten-Slowenien/Skupni odbor Slovenija-Koroška auf die Tagesordnung setzen.
Kärnten und Slowenien wollen im Fall von Naturkatastrophen in Zukunft noch mehr miteinander kooperieren.© KK
Im Rahmen seines Besuches in Kärnten traf der slowenische Minister Matej Arčon heute, Montag, mit Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner zusammen. Dabei wurden insbesondere die schwerwiegenden Folgen der vergangenen Unwetter besichtigt sowie eine gemeinsame Aufarbeitung der Katastrophe erörtert.
Besichtigung in von Unwetter betroffenen Gebieten
Im August 2023 löste Starkregen schwere Überflutungen und Vermurungen aus und beschädigte zahlreiche Gebäude- und Infrastruktureinrichtungen. Minister Arčon konnte sich in Begleitung von Fellner erstmalig in den betroffenen zweisprachigen Gemeinden Eisenkappel-Vellach, Gallizien, Globasnitz und Bleiburg einen Überblick über das Ausmaß verschaffen.
Grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Notsituationen
Man kam überein, dass zukünftig noch mehr Augenmerk auf die grenzüberschreitende Zusammenarbeit in Notsituationen gelegt werden soll. „Gemeinsam sind wir noch stärker in der Abarbeitung von Naturkatastrophen. Aus diesem Grund wollen wir diese Zusammenarbeit weiter intensivieren. Ich bin davon überzeugt, dass hier weitere Synergien gefunden werden können. Ich möchte mich auch bei allen Einsatzorganisationen und freiwilligen Helfern für das Engagement bedanken“, sagte Fellner, der das Thema bei der nächsten Sitzung des gemeinsamen Komitees Kärnten-Slowenien/Skupni odbor Slovenija-Koroška auf die Tagesordnung setzen möchte.