Villach

Sanie­rung von Ski-Sprung­an­la­ge kos­tet mehr als 3 Mil­lio­nen

Die Alpen Adria Arena, eine zentrale Sportinfrastruktur in Kärnten, steht vor einer großen  Herausforderung. Die Skisprunganlage, die jährlich von rund 11.000 Sportlerinnen und Sportlern genutzt wird, steht vor dringend notwendigen Sanierungsmaßnahmen.

Sanie­rung von Ski-Sprung­an­la­ge kos­tet mehr als 3 Mil­lio­nen Die Sprunganlage hat für Villach enormen Mehrwert.

© Todd Trapani/ Pexels.com

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Die Alpen Adria Are­na ist eine der wich­tigs­ten Sport­in­fra­struk­tur-Ein­rich­tun­gen im Land Kärn­ten. Jetzt muss die Ski­sprung­an­la­ge saniert wer­den. Jähr­lich gehen rund 11.000 Sport­le­rin­nen und Sport­ler über die Schan­ze. Die Wett­be­wer­be und Trai­nings­kur­se gene­rie­ren enor­men Mehr­wert für die Wirt­schaft und den Tou­ris­mus.

Mehr als drei Mil­lio­nen Euro

Jetzt muss die Ski­sprung­an­la­ge erneu­ert wer­den. In die Reno­vie­rung und Sanie­rung der Sport­stät­te wer­den in den kom­men­den drei Jah­ren ins­ge­samt 3.090.500 Euro flie­ßen. Das Land Kärn­ten und die Stadt Vil­lach wer­den sich die Kos­ten tei­len. Sport­re­fe­rent Lan­des­haupt­mann  Peter Kai­ser wird in der kom­men­den Regie­rungs­sit­zung einen Antrag zur Über­nah­me der anteils­mä­ßi­gen Kos­ten in der Höhe von 1.545.250 Euro zum Beschluss vor­le­gen.

Ski­sprung­an­la­ge ist Herz­stück

Für Kai­ser zählt die Alpen Adria Are­na zu den wich­tigs­ten Sport­in­fra­struk­tur­ein­rich­tun­gen im Land Kärn­ten. „In der Vil­la­cher Alpen Are­na wer­den 18 unter­schied­li­che Sport­ar­ten aus­ge­übt. Das Herz­stück ist die Ski­sprung­an­la­ge, die jähr­lich von rund 11.000 Sport­le­rin­nen und Sport­lern genutzt wird“, sagt Kai­ser und ver­weist dar­auf, dass in der ver­gan­ge­nen Sai­son zwei Bewer­be des Damen-Ski­sprung­welt­cups auf der Nor­mal­schan­ze aus­ge­tra­gen wur­den.

FIS-Zer­ti­fi­kat läuft aus

Da die Zer­ti­fi­zie­rung der Inter­na­tio­na­len Ski­ver­ban­des (FIS) 2024 aus­läuft, müs­sen die Mat­ten­be­lä­ge, die Schnee­hal­te­net­ze und die Kera­mik-Anlauf­spur erneu­ert wer­den. „Die­se Sanie­run­gen und die Zer­ti­fi­zie­rung durch die FIS sind unbe­dingt not­wen­dig um auch wei­ter­hin inter­na­tio­na­le Wett­be­wer­be aus­tra­gen zu kön­nen“, betont Kai­ser.

Anla­ge hat Mehr­wert

Er ver­weist auf die Umweg­ren­ta­bi­li­tät der Inves­ti­ti­on. „Die Sprung­an­la­ge, die im Ganz­jah­res­be­trieb geführt wird, wird zudem von vie­len Mann­schaf­ten aus dem In- und Aus­land als Trai­nings­stät­te genutzt und gene­riert so einen enor­men Mehr­wert für den Tou­ris­mus und die regio­na­le Wirt­schaft“, stellt Kai­ser klar.

Stadt und Land tei­len Kos­ten

In einem Vor­ge­spräch mit der Stadt Vil­lach wur­de ver­ein­bart, dass sich Stadt und Land die anfal­len­den Sanie­rungs­kos­ten tei­len. Zudem wur­de eine För­de­rung vom Sport­mi­nis­te­ri­um in Aus­sicht gestellt, die die Kos­ten redu­zie­ren wür­de. Die­se För­de­rung kann erst bean­tragt wer­den, wenn Land Kärn­ten und die Stadt Vil­lach ent­spre­chen­de Beschlüs­se gefasst haben.

11.09.2023 17:00
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Sanie­rung von Ski-Sprung­an­la­ge kos­tet mehr als 3 Mil­lio­nen Die Sprunganlage hat für Villach enormen Mehrwert.

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