Bauarbeiten
“Mini-Kreisverkehre” führen in Spittal zu Umleitungen
Die Bauarbeiten für das Pilotprojekt "Minikreisverkehre" am Burgplatz in Spittal werden kommende Woche fortgesetzt. Es folgen mehrere Umleitungen. Das Land investiert insgesamt 700.000 Euro in das Projekt.
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Nachdem die Arbeiten am Egarterplatz Mitte August abgeschlossen werden konnten, wird das Pilotprojekt „Minikreisverkehre“ in Spittal nun kommende Woche fortgesetzt. Wie angekündigt starten die Arbeiten am Burgplatz am 18. September unter Vollsperre des gesamten Baubereichs. „Wir nutzen das Projekt Minikreisverkehre, um zeitgleich auch notwendige Straßensanierungen an der B99 und B100 im Bereich des Burgplatzes umzusetzen“, sagt Landeshauptmann-Stellvertreter Martin Gruber. Aufgrund der dort sehr starken Verkehrs- und auch Fußgängerfrequenzen ist es daher für die Baudurchführung erforderlich, den Burgplatz zu sperren und den gesamten Verkehr umzuleiten.
So sieht das Projekt aus
Wie schon beim ersten Teil des Projekts wird nun auch beim Burgplatz die Ampelanlage deaktiviert und abgehängt. Bestehende Markierungen werden entfernt, Leistensteine abgesenkt und Verkehrsschilder versetzt. Der neue Kreisverkehr wird durch Spezial-Bodenmarkierungen vollflächig gekennzeichnet. Die zwei Schutzwege in Fahrtrichtung Lienz sowie in Fahrtrichtung Seeboden werden durch Querungshilfen ersetzt. In Richtung Hauptplatz wird es weiterhin einen Schutzweg geben, er muss aber versetzt werden, weil er sich sonst zu nahe am Kreisverkehr befinden würde. Bei allen drei Querungsmöglichkeiten wird ein Leitsystem mit Rillen aufgebracht als Orientierungshilfe für sehbehinderte Personen.
Land investiert 700.000 Euro
Abschnitte der B 99 Katschberg Straße (im Bereich Neuer Platz) und der B 100 Drautal Straße (Hauptplatz und Burgplatz), bei denen das Schadensbild bereits starke Einzelriss- und Netzbildungen, Materialausbrüche, Schlaglochbildungen sowie starke Setzungen zeigt, werden mittels Abfräsen der bestehenden Deckschicht saniert. „Rund 700.000 Euro investieren wir als Land in das Gesamtprojekt“, so Gruber. Die Stadt Spittal übernimmt die Kosten für die Straßenbeleuchtung bei den Querungshilfen.
Umleitungen
Die Verkehrsführung während der Bauarbeiten wurde von Land Kärnten, Stadtgemeinde Spittal, Wirtschaftskammer, Linienbetreibern und BH Spittal gemeinsam erarbeitet. Bis 25.10. – dem geplanten Fertigstellungstermin – führt die Hauptumleitungsstrecke für Fahrzeuge über die 10.Oktoberstraße, Lutherstraße, Bahnhofstraße und die Koschatstraße.
Aus Norden ist die Zufahrt bis zum Kreuzungsbereich Bernhardtgasse/B99, aus Osten bis zum „Stadttor“ (Kreuzungsbereich B100/Liesersteggasse) und aus Westen bis zum Kreuzungsbereich Rizzistraße/B100 möglich. Für den Zeitraum der Fahrbahn-Instandsetzungsarbeiten im Bereich des Neuen Platzes wird es zu kurzzeitigen Einschränkungen der Zufahrt von Norden an der B99 kommen.
Schülerlotsen im Einsatz
Da die Umleitungsstrecke im Bereich der Lutherstraße an der Volksschule West vorbeiführt, wurde dafür Sorge getragen, dass dieser Abschnitt sowie auch der Bereich des Minikreisverkehres Egarterplatz durch die Polizei bzw. Schülerlotsen gesichert werden. Zusätzlich werden Bauzäune zur Lenkung der Fußgänger und Korridore zur Querung der Straßen errichtet.