Friesach
Frau (19) kam bei Busunfall ums Leben
Dienstagfrüh ist ein Fernreisebus in Micheldorf (Bezirk St. Veit an der Glan) mit 40 Fahrgästen von der Straße abgekommen und umgestürzt. Eine 19-Jährige verstarb noch an der Unfallstelle.
© FF St. Veit
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Am Dienstag war ein doppelstöckiger Fernreisebus aus Berlin über Prag und Linz kommend auf dem Weg nach Triest. An Bord befanden sich zwei Fahrer und 40 Passagiere. Gegen 4.45 Uhr kam der Fahrer auf der B317 im Bereich der Ausfahrt Micheldorf aus ungeklärter Ursache von der Fahrbahn ab, prallte gegen eine Betonleitwand und kippte zur Seite.
Nachfolgelenker setzte Rettungskette in Gang
Von einem nachfolgenden Fahrzeuglenker wurde die Rettungskette in Gang gesetzt – es folgte ein Großeinsatz für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei. Um 04.49 Uhr wurden die Feuerwehren St.Veit/Glan, Micheldorf, Friesach und Althofen von der Landesalarm- und Warnzentrale alarmiert.
Feuerwehren bot sich ein schreckliches Bild
Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich ein Teil der Fahrgäste bereits im Freien, ein Teil war noch im Fahrzeug. Diese wurden in weiterer Folge durch die Einsatzkräfte beim Verlassen des Busses durch die Heckscheibe unterstützt. Drei Personen waren im Fahrzeug eingeklemmt und mussten mit hydraulischen Rettungsgeräten sowie Schwerlasthebekissen befreit werden. Eine besonders schwer einklemmte Patientin wurde während der technischen Rettung von einem Feuerwehr-Notarzt sowie Feuerwehr-Sanitätern im Fahrzeuginneren betreut.
19-Jährige verstarb noch an Unfallstelle
In der Erstphase war es für die Rettungskräfte schwierig, den Überblick über alle betroffenen Personen zu bewahren. Vom Roten Kreuz wurden alle Betroffenen mit dem Patientenleitsystem gekennzeichnet. In Abstimmung mit den Notärzten wurden alle, teilweise mir Fahrzeugen der Feuerwehr, in das Krankenhaus Friesach transportiert, wo eine Triage, wo die Patienten nach Verletzungsgrad kategorisiert wurden, erfolgte. Eine Patientin wurde mit Polytrauma in das Klinikum Klagenfurt eingeliefert. Der Verkehrsunfall forderte 20 verletzte Personen, sechs davon erlitten schwere Verletzungen. Für eine junge Frau kam leider jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle.
B317 stundenlang in beide Fahrtrichtungen gesperrt
Die B317 war zeitweise in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, es wurde eine lokale Umleitung eingerichtet. Nach drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden, die Feuerwehr Micheldorf blieb vor Ort, um bei den Unfallaufnahmen und der Bergung des Buswrackes zu unterstützen.
Bei diesem Einsatz wurde wieder bewiesen, wie wichtig es ist, gemeinsame Trainings abzuhalten. Es gab eine perfekte Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, den Notarzt-Teams, dem Roten Kreuz und der Polizei.
Eingesetzte Kräfte (33 Fahrzeuge, 106 Einsatzkräfte):
Feuerwehr St.Veit/Glan mit 5 Fahrzeugen und 22 Kräften
Feuerwehr Micheldorf mit 3 Fahrzeugen und 9 Kräften
Freiwillige Feuerwehr Friesach mit 2 Fahrzeugen und 12 Kräften
Feuerwehr Althofen mit 3 Fahrzeugen und 21 Kräften
BFK Friedrich Monai
Rotes Kreuz (Friesach, St.Veit, Murau, Klagenfurt) mit 2 NEF, 6 RTW, 1BKTW, 1 First Responder mit 22 Kräften
Polizei mit 10 Fahrzeugen und 19 Kräften
- Nach drei Stunden konnte der Einsatz beendet werden, die Feuerwehr Micheldorf blieb vor Ort, um bei den Unfallaufnahmen und der Bergung des Buswrackes zu unterstützen.
© FF St. Veit
- Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte befand sich ein Teil der Fahrgäste bereits im Freien, ein Teil war noch im Fahrzeug. Diese wurden in weiterer Folge durch die Einsatzkräfte beim Verlassen des Busses durch die Heckscheibe unterstützt.
© FF St. Veit
- Vom Roten Kreuz wurden alle Betroffenen mit dem Patientenleitsystem gekennzeichnet.
© FF St. Veit
- Von einem nachfolgenden Fahrzeuglenker wurde die Rettungskette in Gang gesetzt – es folgte ein Großeinsatz für Feuerwehr, Rettungsdienst und Polizei.
© FF St. Veit
- Der Verkehrsunfall forderte 20 verletzte Personen, sechs davon erlitten schwere Verletzungen. Für eine junge Frau kam leider jede Hilfe zu spät, sie verstarb noch an der Unfallstelle.
© FF St. Veit
- Die B317 war zeitweise in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, es wurde eine lokale Umleitung eingerichtet.
© FF St. Veit
- Bei diesem Einsatz wurde wieder bewiesen, wie wichtig es ist, gemeinsame Trainings abzuhalten. Es gab eine perfekte Zusammenarbeit zwischen den Feuerwehren, den Notarzt-Teams, dem Roten Kreuz und der Polizei.
© FF St. Veit
19.09.2023 08:36 - Update am: 19.09.2023 17:07
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