St. Veit/Glan
Spannende Lesung zum Saisonabschluss
Das Museum St. Veit an der Glan öffnet seine Tore zum Saisonende in der letzten Septemberwoche für eine fesselnde Reise in die Welt der Geschichte von Orten.
© Lukas Beck
Stellen Sie sich vor: Sie kommen in ein Gebäude und schon nach den ersten Minuten möchten Sie es ganz schnell wieder verlassen. Sie atmen erst dann erleichtert wieder auf, nachdem Sie diesen Ort weit hinter sich gelassen haben. Oder das Gegenteil: Sie kennen bestimmt das Wohlgefühl, das einen überflutet, wenn man durch eine schöne Landschaft, beispielsweise durch den Wald, spazieren geht.
Woran mag das liegen?
Die bevorstehende Lesung im Museum liefert die Antworten: Die angesehene Historikerin
Roberta Rio wird am Donnerstag, den 28. September, um 18 Uhr im neuen
Sonderausstellungsraum im Erdgeschoss des Museums ihr Werk „Der Topophilia-Effekt”
präsentieren. Die Autorin entführt die ZuhörerInnen in die faszinierende Welt der
Bindungen zwischen Menschen und Orten. „Der Topophilia Effekt“ ist eine Methode, die
dabei hilft, die Ortsentwicklungen neu zu denken, indem der „Genius Loci“ – der Geist des
Ortes – verstärkt einbezogen wird.
Geschichte der Orte
Es geht darum, nach der Geschichte eines Ortes zu forschen, um zugrundliegende Muster darin zu erkennen. Was ist dort immer wieder passiert und wird deshalb mit hoher statistischer Wahrscheinlichkeit auch in Zukunft wieder passieren? Diese Veranstaltung bietet aber nicht nur eine intellektuelle Anregung. Das Weingut Kreuzschneider wird vor Ort sein, um die Sinne der BesucherInnen mit erfrischenden Getränken zu verwöhnen. Museumsleiter Stefan Regenfelder: „Nutzen Sie diese Gelegenheit, Ihr Verständnis von Orten und ihrer Bedeutung für unser Leben zu erweitern! Wir freuen uns, einen anregenden Abend in gemütlicher Atmosphäre mit
unseren BesucherInnen zu verbringen und gemeinsam den Saisonschluss zu begehen.“