Kunsthandwerk

Eine “gut­be­tuch­te” Künst­le­rin

Bunte Stoffe und Nadeln gehören zum Leben der Kunsthandwerkerin Elisabeth Ortner aus Landskron. "KLiCK Kärnten" erzählt die gelernte Bankkauffrau aus ihrem Leben.

Eine “gut­be­tuch­te” Künst­le­rin Elisabeth Ortner mit ihren Kunsthandwerks-Stücken.

© privat

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Die beruf­li­chen Schrit­te setz­te Eli­sa­beth Ort­ner in der Bank­bran­che, wo sie am Schal­ter einer Bank in Vil­lach gear­bei­tet hat. Danach gab es die Kin­der­pau­se von 20 Jah­ren, in der sie bei ihren Kin­dern zu Hau­se blieb. “Mein war immer etwas Neu­es zu pro­bie­ren. So habe ich auch als Weih­nachts­aus­hil­fe beim Doro­the­um gemacht. Da konn­te ich Geschen­ke ver­pa­cken – ich lie­be das Ver­pa­cken”, schwärmt Ort­ner von die­ser Tätig­keit. Spä­ter gab es für die Künst­le­rin Jobs im Gemein­de­amt Ossi­ach und im “Blu­men­ho­tel” in St. Veit und aktu­ell arbei­tet sie in der Bou­tique im “Robin­son Club” St. Andrä am Ossia­cher See.

Das Hob­by

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren hat sich Eli­sa­beth Ort­ner immer mehr ihrem Hob­by “Patch­work — Hand­ge­fer­tig­te Ein­zel­stück” gewid­met. “Patch­work heißt, aus ver­schie­de­nen Stü­cken etwas Neu­es her­stel­len”, klärt die Künst­le­rin auf. Im wei­tes­ten Sin­ne ist Eli­sa­beth Ort­ner eine Nähe­rin. “Ich sehe mich als Auto­di­dak­tin. Eine Freun­din hat mir das grund­säch­li­che Wis­sen bei­gebracht. Den Rest habe ich mir alles selbst bei­gebracht und erar­bei­tet. Genäht wird vor­wie­gend mit der Näh­ma­schi­ne”, erklärt die Kunst­hand­wer­ke­rin.

Lust und Lau­ne

In Leib­nitz in der Stei­er­mark gibt es ein Geschäft, wo Eli­sa­beth Ort­ner mit­tels Inter­net ihre Stof­fe bestellt. “Meis­tens kau­fe ich eine Palet­te vol­ler Stof­fe mit den schöns­ten und unter­schied­lichs­ten Far­ben. Je nach Stim­mung ent­schei­de ich, was ich dar­aus mache. Bei mir pas­siert nichts unter Zwang, alles geschieht nach Lust und Lau­ne”, betont Ort­ner.

Bun­te Stof­fe

Aus den Stof­fen ent­ste­hen Decken, Pöls­ter, Zier­pöls­ter, Baby­sa­chen und vie­les ande­re mehr. Mei­ne größ­te Decke, die ich her­ge­stellt habe, hat­te die Maße von 230 mal 250 Zen­ti­me­ter. Dazu brauch­te ich drei Mona­te. Die gro­ßen Decken erzeu­ge ich meis­tens auf Bestel­lung und nach Desi­gner­wün­schen der Kun­den. Da sind die Baby­de­cken der gro­ße Ren­ner“

Der Ver­kauf

Die Kunst­wer­ke von Eli­sa­beth Ort­ner kann man im Ate­lier Leno­ble in Ossi­ach und im Win­ter bei der “Zugäng­li­chen Kunst” am Bahn­hof in Pört­schach sehen und kau­fen. Natür­lich auch in der Bou­tique im „Robin­son Club“ in St. Andrä am Ossia­cher See und auf diver­sen Kunst­hand­werks-Märk­ten.

24.09.2023 15:00
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Eine “gut­be­tuch­te” Künst­le­rin Elisabeth Ortner mit ihren Kunsthandwerks-Stücken.

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