Fragrant
Neue Jugend-Herberge in den Bergen wurde feierlich eröffnet
Der Alpenverein eröffnete eine neue Jugend-Herberge in Fragrant. Das Haus bietet 36 Matratzenlager, einen großen Gemeinschaftsraum und eine Boulderwand.
© Büro Schaar
Nach rund sieben Jahren Projektlaufzeit und über zwei Jahren Bauzeit wurde heute, Samstag, die neu gebaute Jugend-Herberge Fragant des Alpenvereins Klagenfurt feierlich eröffnet – natürlich inklusive Hüttenführung und Hüttensegnung. Auf ca. 1.800 Meter Seehöhe gratulierten auch Jugend-Landesrätin Sara Schaar, Flattachs Bürgermeister Kurt Schober, ÖAV-Bundesjugendleiterin Nicole Slupetzky sowie Clemens Matt als Generalsekretär des Österreichischen Alpenvereins persönlich zum gelungenen Projekt.
20.000 Gäste
Die Jugend-Herberge in der Goldberg-Gruppe war ursprünglich 1932 erbaut worden und diente seitdem rund 20.000 Jugendlichen als Rückzugsort. Der Neubau beherbergt nun 36 Matratzenlager-Betten und acht Betten für Betreuungspersonen sowie einen großen Raum für Bewegung, Begegnung oder Vorträge inklusive Boulderwand.
Barrierefrei
Das Erdgeschoß ist barrierefrei zugänglich. Im Zuge des Neubaus wurde auch die Wasserversorgung saniert sowie eine neue Materialseilbahn installiert.
Lagerfeuer und Gemüse
Weitere Revitalisierungsmaßnahmen im Umfeld der Jugend-Herberge (z. B. Kräuter- und Gemüsegarten, Lagerfeuer- und Biwak-Platz etc.) wurden von Freiwilligen des Österreichischen Alpenvereins und Mitgliedern der Sektion Klagenfurt übernommen.
Ganzjährig betrieben
Die neue Jugend-Herberge, ausgeführt als Selbstversorgerhütte, soll nun ganzjährig betrieben werden und nicht nur der Klagenfurter Alpenvereinsjugend, sondern auch anderen Sektionen des Alpenvereins, alpinen Vereinen, Schulen, sozialen Einrichtungen sowie Unternehmen zur Verfügung stehen.
Drei Millionen Kosten
Die Gesamtkosten des Projekts belaufen sich auf ca. drei Millionen Euro netto. Das Land Kärnten förderte den Neubau aus Mitteln der Referate Gemeinden, Tourismus und Jugend mit rund 300.000 Euro. Zusätzlich flossen EU- und Bundesmittel, ein Beitrag des Kärntner Wasserwirtschaftsfonds sowie zahlreiche Spenden.