Wernberg

2. Platz für Marie-Chris­tin Mat­ters­dor­fer

Marie-Christin Mattersdorfer (12) belegte beim diesjährigen Junior-Bachmann-Literaturwettbewerb in ihrer Altersklasse den zweiten Platz. Bürgermeisterin Doris Liposchek empfing sie im Gemeindeamt, um ihr persönlich zu gratulieren.

2. Platz für Marie-Chris­tin Mat­ters­dor­ferBürgermeisterin Doris Liposchek mit der 12-jährigen Marie-Christin Mattersdorfer

© Gemeinde Wernberg

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

„Wir sind stolz dar­auf, begab­te Kin­der und Jugend­li­che wie Marie-Chris­tin Mat­ters­dor­fer in unse­rer Gemein­de zu haben“, betont Bür­ger­meis­te­rin Doris Lipo­schek vol­ler Stolz. Die 12-Jäh­ri­ge aus Wern­berg ver­fügt über schrift­stel­le­ri­sches Talent: Mat­ters­dor­fer nahm am dies­jäh­ri­gen Juni­or-Bach­mann-Lite­ra­tur­wett­be­werb, benannt nach der groß­ar­ti­gen Kla­gen­fur­ter Schrift­stel­le­rin Inge­borg Bach­mann (1926 – 1973) und aus­ge­rich­tet vom nach ihr benann­ten Gym­na­si­um in Kla­gen­furt, teil und beleg­te in ihrer Alters­klas­se (zehn bis zwölf Jah­re) den zwei­ten Platz.

Kei­ne „gru­se­li­ge“ Haus­übung

Bür­ger­meis­te­rin Lipo­schek emp­fing Mat­ters­dor­fer im Gemein­de­amt, um ihr per­sön­lich zu die­sem Erfolg zu gra­tu­lie­ren. Im Gespräch mit Lipo­schek erzähl­te Mat­ters­dor­fer, wie es über­haupt zur Teil­nah­me gekom­men war. Sie besucht die Mit­tel­schu­le in Vel­den. Als im Deutsch-Unter­richt für eine Haus­übung die Auf­ga­ben­stel­lung lau­te­te, eine Hor­ror-Geschich­te zu ver­fas­sen, blitz­te end­gül­tig ihr Talent beim Ver­fas­sen von Tex­ten auf.

Leh­re­rin als För­de­rin

„Mei­ne Leh­re­rin Jut­ta Pischels­ber­ger hat mir dann emp­foh­len, an einem Lite­ra­tur-Wett­be­werb teil­zu­neh­men“, schil­dert Mat­ters­dor­fer. Die Wahl fiel auf den Juni­or-Bach­mann-Lite­ra­tur­wett­be­werb, bei dem lite­ra­ri­sche Bei­trä­ge zum The­ma „Schrä­ge Vögel – bun­te Hun­de“ ein­zu­rei­chen waren. Mat­ters­dor­fer ent­schied sich für eine Geschich­te über eine jun­ge Frau, die von einem dunk­len in einen bun­ten Ort zieht und dort ihre Lebens­freu­de neu ent­deckt.

Geschich­te vor­ge­tra­gen

Mit die­ser Geschich­te über­zeug­te die 12-Jäh­ri­ge die Jury. Die Prä­mie­rung erfolg­te im Inge­borg-Bach­mann-Park vor dem ORF-Lan­des­stu­dio in Kla­gen­furt im Rah­men der Tage der deutsch­spra­chi­gen Lite­ra­tur, wo Mat­ters­dor­fer ihre Geschich­te auch dem Publi­kum vor­tra­gen durf­te.

Eige­ne Bücher

Das Schrei­ben soll Mat­ters­dor­fer ihr Leben lang beglei­ten, wie sie Bür­ger­meis­te­rin Lipo­schek ver­riet. „Viel­leicht gelingt es mir, mein Hob­by auch zum Beruf zu machen“, träumt Mat­ters­dor­fer von einer Kar­rie­re als Schrift­stel­le­rin und davon, eige­ne Bücher zu ver­öf­fent­li­chen. Bür­ger­meis­te­rin Lipo­schek moti­vier­te sie mit den Wor­ten: „Ich freue mich dar­auf, schon bald wie­der von dir lesen zu dür­fen.“

09.10.2023 11:00 - Update am: 09.10.2023 13:18
Anzeige
2. Platz für Marie-Chris­tin Mat­ters­dor­ferBürgermeisterin Doris Liposchek mit der 12-jährigen Marie-Christin Mattersdorfer

© Gemeinde Wernberg