Nachhaltige Spielplätze

„Bonus“ für nach­hal­ti­ge Spiel­plät­ze

Landeshauptmann Stellvertreter Martin Gruber startet langfristige Förderinitiative zur Errichtung bzw. Erweiterung von öffentlichen Kinderspielplätzen.

„Bonus“ für nach­hal­ti­ge Spiel­plät­ze LHStv. Gruber beim Ortsaugenschein.

© Büro LHStv. Gruber

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

Bei nach­hal­ti­ger Gestal­tung wer­den bis zu 60.000 Euro an För­der­mit­tel aus­ge­zahlt.

Spiel­plät­ze sind belieb­te Treff­punk­te

Kin­der­spiel­plät­ze sind weit mehr als nur ein paar Spiel­ge­rä­te: Sie sind belieb­te Treff­punk­te sowie Lebens‑, Lern- und Erleb­nis­räu­me, wo sich Kin­der an der fri­schen Luft bewe­gen und dabei ers­te sozia­le Kon­tak­te mit Gleich­alt­ri­gen knüp­fen. „Beson­ders Fami­li­en schät­zen die hohe Lebens­qua­li­tät, die Kärn­ten zu bie­ten hat. Gut durch­dach­te und qua­li­ta­tiv hoch­wer­ti­ge Spiel­plät­ze tra­gen dazu bei, dass sich Kin­der und deren Eltern in ihren Hei­mat­ge­mein­den wohl füh­len. Daher ist es auch unse­re Auf­ga­be, dafür zu sor­gen, dass ihnen ent­spre­chend Platz ein­ge­räumt wird“, sagt LHStv. Mar­tin Gru­ber, der selbst Vater von drei klei­nen Kin­dern ist.

Kin­der­spiel­platz­för­de­rung wur­de ins Leben geru­fen

Über die seit 2018 von Gru­ber initi­ier­te Klein­pro­jek­te­för­de­rung konn­te bei der Umset­zung vie­ler klei­ne­rer Spiel­plät­ze unter­stützt wer­den, doch bei Gesamt­kos­ten von 20.000 Euro war die För­der­ober­gren­ze erreicht. „Daher wis­sen wir, dass es einen rie­si­gen Bedarf gibt, noch mehr und auch grö­ße­re Pro­jek­te zu för­dern“, erklärt Gru­ber. Aus die­sem Grund hat Gru­ber nun eine rei­ne Kin­der­spiel­platz­för­de­rung ins Leben geru­fen, für die 2023 und 2024 ins­ge­samt eine hal­be Mil­li­on Euro aus der Orts- und Regio­nal­ent­wick­lung auf­ge­stellt wur­den. „Es geht hier um Basis­in­fra­struk­tur für Fami­li­en in unse­ren Gemein­den, daher braucht es eine lang­fris­ti­ge För­der­schie­ne, um sie dabei zu unter­stüt­zen“, betont LHStv. Gru­ber. Es ist daher geplant, jähr­lich 250.000 Euro dafür zur Ver­fü­gung zu stel­len.

Nach­hal­tig­keits-Bonus abho­len

Die Basis­för­de­rung, die Gemein­den und Kom­mu­nal­ge­sell­schaf­ten bean­tra­gen kön­nen, beträgt 40 Pro­zent der Gesamt­kos­ten. „Wer für den Kin­der­spiel­platz vor­wie­gend nach­hal­ti­ge, nach­wach­sen­de Roh­stof­fe und Mate­ria­len ver­wen­det und auf eine natur­na­he Gestal­tung ach­tet, kommt zusätz­lich in den Genuss des „Nach­hal­tig­keits-Bonus“ von 20 Pro­zent. Das heißt, ins­ge­samt kön­nen die Gemein­den bis zu 60 Pro­zent an För­der­mit­tel bzw. bis zu 60.000 Euro erhal­ten“, fasst Gru­ber zusam­men.

Anrä­ge kön­nen am Novem­ber gestellt wer­den

Unter natur­nah und nach­hal­tig sind Spiel­plät­ze zu ver­ste­hen, die unter ande­rem mit Spiel­ele­men­ten aus Natur­ma­te­ria­li­en, natür­li­cher Beschat­tung, Sitz­ge­le­gen­hei­ten, Trink­was­ser­brun­nen uvm. aus­ge­stat­te­tet sind. Anträ­ge kön­nen ab Novem­ber bei der Abtei­lung 10 Land- und Frost­wirt­schaft, Länd­li­cher Raum gestellt wer­den.

10.10.2023 09:00
Anzeige
„Bonus“ für nach­hal­ti­ge Spiel­plät­ze LHStv. Gruber beim Ortsaugenschein.

© Büro LHStv. Gruber