Jugendarbeit

Psy­chi­sche Gesund­heit der Jugend im Fokus

Im Rahmen des regelmäßigen Stammtisches des Netzwerkes Offene Jugendarbeit Kärnten, an dem diesmal auch Jugend-Landesrätin Sara Schaar teilnahm, stand auch ein besonderer Workshop auf dem Programm.

Psy­chi­sche Gesund­heit der Jugend im Fokus Landesrätin Sara Schaar, Margit Granig-Ebner (Netzwerk OJA, Projektmanagement), Silvia Vrzak (Leiterin Netzwerk OJA) und Vortragende Christina Schauer (von links)

© Büro LR.in Schaar

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Mit­ar­bei­ten­de der Jugend­ar­beit in Kärn­ten lern­ten die „TOPSY Tool­box“ ken­nen, um sie künf­tig in ihrer Arbeit ein­set­zen zu kön­nen. Die kos­ten­freie Tool­box zum The­ma psy­chi­sche Gesund­heit wur­de gemein­sam mit Exper­tin­nen und Exper­ten aus Psych­ia­trie, Psy­cho­lo­gie, Psy­cho­the­ra­pie und Kin­der- und Jugend­ar­beit sowie zukünf­ti­gen Anwen­de­rin­nen und Anwen­dern von der „Kin­der­li­ga“ und der Bun­des­ju­gend­ver­tre­tung erar­bei­tet.

Grund­la­gen und Hand­lungs­wis­sen

„In der Box ent­hal­ten sind Grund­la­gen- und Hand­lungs­wis­sen zu psy­chi­scher Gesund­heit sowie Metho­den zur Unter­stüt­zung in der Arbeit mit Jugend­li­chen. Der psy­cho­so­zia­len Gesund­heit von Kin­dern und Jugend­li­chen müs­sen wir gera­de vor dem Hin­ter­grund mul­ti­pler Kri­sen und laut aktu­el­len alar­mie­ren­den Stu­di­en beson­de­re Auf­merk­sam­keit schen­ken. Die ‚TOPSY Tool­box‘ soll sowohl prä­ven­tiv als auch in Akut­si­tua­tio­nen zum Ein­satz kom­men“, so Schaar. „Gera­de jun­ge See­len lei­den der­zeit unter den gesell­schaft­li­chen Her­aus­for­de­run­gen. Die Fol­ge sind immer mehr psy­cho­so­zia­le Auf­fäl­lig­kei­ten, Angst­zu­stän­de oder Ent­wick­lungs­ver­zö­ge­run­gen.“

Daher sei es wesent­lich, dass Per­so­nen, die mit Jugend­li­chen arbei­ten, aber viel­leicht kei­ne psy­cho­so­zia­le Grund­aus­bil­dung genos­sen haben, Hilfs­mit­tel wie die „TOPSY Tool­box“ nut­zen und anwen­den kön­nen.

Land Kärn­ten bie­tet neue The­ra­pie­mög­lich­kei­ten

„Auch im Land Kärn­ten sind wir lau­fend dabei, neue Anlauf­stel­len und The­ra­pie­mög­lich­kei­ten, spe­zi­ell für Kin­der und Jugend­li­che, zu eta­blie­ren. Wich­tig ist uns dabei ein mög­lichst ein­fa­cher und rascher Zugang, damit Betrof­fe­ne so früh wie mög­lich abge­holt und beglei­tet wer­den kön­nen“, so Schaar. In die­sem Zusam­men­hang ver­weist sie auch auf die Platt­form „wohin“ (www.wohin.or.at), die Hil­fe­su­chen­de – egal ob Pri­vat­per­so­nen oder Fach­kräf­te wie z. B. in der Jugend­ar­beit Täti­ge – unkom­pli­ziert und natür­lich kos­ten­frei zum pas­sen­den Ange­bot lotst. Herz­stück von „wohin“ ist eine Daten­bank, in der mitt­ler­wei­le über 2.000 Ange­bo­te der Kärnt­ner Sozi­al­land­schaft, dar­un­ter natür­lich auch wel­che im Hin­blick auf psy­chi­sche Gesund­heit, erfasst sind.

17.10.2023 11:00
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Psy­chi­sche Gesund­heit der Jugend im Fokus Landesrätin Sara Schaar, Margit Granig-Ebner (Netzwerk OJA, Projektmanagement), Silvia Vrzak (Leiterin Netzwerk OJA) und Vortragende Christina Schauer (von links)

© Büro LR.in Schaar