Holzbaupreis 2023

Holz­bau-Pro­jek­te prä­miert: Erfolg für hei­mi­sche Bau­kul­tur

Der Holzbaupreis 2023 wurde vergeben, unter den prämierten Bauten sind gleich mehrere Projekte aus Kärnten. Zur großen Freude von Baukulturreferent Landesrat Daniel Fellner.

Holz­bau-Pro­jek­te prä­miert: Erfolg für hei­mi­sche Bau­kul­tur Der Holzbaupreis 2023 wurde vergeben: von 82 eingereichten Projekten konnten gleich mehrere Bauprojekte aus Kärnten die internationale Jury überzeugen.

© Büro LR Fellner/Gleiss bzw. Christian Brandstätter

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Der Holz­bau­preis 2023 wur­de ver­ge­ben, unter den prä­mier­ten Bau­ten sind gleich meh­re­re Pro­jek­te aus Kärn­ten. Zur gro­ßen Freu­de von Bau­kul­tur­re­fe­rent Lan­des­rat Dani­el Fell­ner. „Das ist ein gro­ßer Erfolg für die hei­mi­sche Bau­kunst und gleich­zei­tig eine Bestä­ti­gung für unser Enga­ge­ment in die­sem neu­en so wich­ti­gen Bereich.“ Das noch jun­ge Refe­rat „kom­mu­na­les Bau­en und Bau­kul­tur“ besteht erst­mals seit die­ser Regie­rungs­pe­ri­ode und ist in die­ser Form bun­des­weit ein­zig­ar­tig. „Mit unse­ren Anstren­gun­gen in die­sem Bereich tra­gen wir der Wich­tig­keit des nach­hal­ti­gen Bau­ens Rech­nung. Die­se Pro­jek­te, die wir in jeder Pha­se des Umset­zens beglei­tet haben, zei­gen wie nach­hal­ti­ges und zukunfts­fit­tes Bau­en auf höchs­ten Niveau erfolg­reich umge­setzt wer­den kann. Es freut mich beson­ders, dass unser Enga­ge­ment nun Früch­te trägt und wir uns in die­sem Bereich zurecht als Vor­zei­ge­bun­des­land bezeich­nen dür­fen.“

Nach­hal­ti­ge Gewin­ner­pro­jek­te

Die Gewin­ner­pro­jek­te zeich­nen neben dem hohen Anspruch an Nach­hal­tig­keit auch der visio­nä­re Cha­rak­ter aus. Es gehe dar­um, „Chan­cen zu nut­zen“, wie Fell­ner betont. Beson­ders freut es den Bau­kul­tur­re­fe­ren­ten auch, dass sich unter den ein­ge­reich­ten Pro­jek­ten meh­re­re Rüst­häu­ser befin­den. Wie bei­spiels­wei­se das rea­li­sier­te Pro­jekt „Gemein­schafts­haus Hüh­ners­berg“, wo man die Viel­schich­tig­keit bau­kul­tu­rel­ler Über­le­gun­gen in die Pra­xis umzu­set­zen ver­stan­den hat. So ent­stand durch den inte­grier­ten Gemein­schafts­raum eine offe­ne nutz­ba­re Flä­che. Fell­ner: „Für das Gemein­schafts- und somit auch Ver­eins­le­ben bedeu­tet das eine tol­le Auf­wer­tung, das lang­fris­tig sei­nen Bei­trag gegen die Abwan­de­rung in den Regio­nen leis­ten wird.“ Fell­ner wei­ter: „Beim zukunfts­ori­en­tier­ten Bau­en geht es auch dar­um, demo­gra­phi­sche Ent­wick­lun­gen zu berück­sich­ti­gen und eine posi­ti­ve Ent­wick­lung vor­an­zu­trei­ben.“

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Das Drau­fo­rum in Ober­drau­burg gilt als Vor­zei­ge­pro­jekt.
© Büro LR Fellner/Gleiss bzw. Chris­ti­an Brand­stät­ter

Drau­fo­rum ist Vor­zei­ge­pro­jekt

Ein abso­lu­tes Vor­zei­ge­pro­jekt ist auch das Sie­ger­pro­jekt Drau­fo­rum in Ober­drau­burg. Für die inter­na­tio­nal besetz­te Jury war es vor allem die „gestal­te­ri­sche Sicher­heit und Sen­si­bi­li­tät“ mit der die­ser Neu­bau in das his­to­ri­sche Zen­trum Ober­drau­burgs inte­griert wur­de. Das Beson­de­re: Hier wur­de am Dach eines Nah­ver­sor­gers ein Ver­an­stal­tungs­zen­trum ein­ge­rich­tet, wodurch die vor­han­de­nen Struk­tu­ren opti­mal genutzt wur­den, sprich auch kein zusätz­li­cher Boden mehr ver­baut hat wer­den müs­sen. „Nach­hal­ti­ger geht es kaum“, so Fell­ner. Zusätz­lich wur­de der Neu­bau scho­nend in ein denk­mal­ge­schütz­tes Gebäu­de inte­griert, wel­ches zusätz­lich wie­der­be­lebt wur­de. Fell­ner freut sich über die gelun­ge­ne Umset­zung: „Es ist ein rund­um gelun­ge­nes Bau­pro­jekt wel­ches zur Orts­kern­be­le­bung bei­trägt.“

Die Initia­ti­ve pro­Holz ver­gibt alle zwei Jah­re den Kärnt­ner Holz­bau­preis. 82 Bau­ten wur­den die­ses Mal ein­ge­reicht, eine inter­na­tio­nal besetz­te Jury nahm 19 Bau­ten in die enge­re Aus­wahl und ver­gab zwei Haupt­prei­se, drei Aus­zeich­nun­gen und vier Aner­ken­nungs­prei­se.

20.10.2023 18:00
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Holz­bau-Pro­jek­te prä­miert: Erfolg für hei­mi­sche Bau­kul­tur Der Holzbaupreis 2023 wurde vergeben: von 82 eingereichten Projekten konnten gleich mehrere Bauprojekte aus Kärnten die internationale Jury überzeugen.

© Büro LR Fellner/Gleiss bzw. Christian Brandstätter