Olympische Spiele
Um 2.33 Uhr geht’s für Magdalena um Gold!
Wer Magdalena Lobnig die Daumen drücken möchte, muss früh aufstehen: In der Nacht von Donnerstag auf Freitag rudert sie um 2.33 Uhr um die Goldmedaille.
© Magdalena Lobnig/Facebook
Nach Rio de Janeiro 2016 zog Ruderin Magdalena Lobnig (31) aus Völkermarkt heute zum zweiten Mal in ein Finale der Olympischen Spiele ein. Um den dritten Platz in ihrem Semifinale musste sie jedoch hart kämpfen.
„Es wird brutal“
„Bei der Tausend-Meter-Marke habe ich mir gedacht, ich bin sicher am zweiten Platz. Leider hat mich dann die Britin noch abgefangen. Wenn man einmal zu zögern beginnt, wird es schwierig“, gesteht Lobnig. Sie rettete mit der viertschnellsten Zeit der beiden Semifinali Platz drei ins Ziel. Auch Nationaltrainer Robert Sens ist schlussendlich glücklich über den Finaleinzug, dennoch: „Es war kein absolut gutes Rennen, aber Magdalena ist erstmal weiter. Das olympische Halbfinale ist das schwierigste Rennen, das es gibt: Es gibt nichts zu gewinnen, aber sehr viel zu verlieren.“ Der Blick ist auch beim Trainer bereits auf morgen gerichtet: „Das Finale ist ein Riesenerfolg, morgen wird es noch einmal brutal werden.“
Gut regenerieren
Das Rennen um die Medaillen am Sea Forest Waterway in der Bucht von Tokio beginnt um 2.33 Uhr mitteleuropäischer Zeit (9.33 Uhr Ortszeit). Gut regenerieren und „hoffentlich gut schlafen“ sind nun bis zum Finale und den Kampf um die Medaillen angesagt. Horst Nussbaumer, Präsident des Österreichischen Ruderverbands, findet nach dem spannenden Semifinale ausschließlich lobende Worte: „Magdalena hat bisher alles richtig gemacht. Ich bin hoffnungsvoll, dass sie morgen eine Medaille holz. Das Rennen war heute extrem schwer zu rudern. Das hat man auch daran gesehen, dass in anderen Bootsklassen die Favoriten auf der Ziellinie noch eingeholt worden sind.“
