Bauprojekt

Vil­lach: Eis­hal­len-Sanie­rung star­tet im Früh­jahr

Die Stadt Villach hat das Eishallen-Projekt komplett neu aufgesetzt. So konnten die Gesamtkosten von über 40 auf unter 30 Millionen Euro reduziert werden. 13 Millionen Euro kommen von Bund und Land Kärnten.

Vil­lach: Eis­hal­len-Sanie­rung star­tet im Früh­jahr Die Villacher Eishalle soll im Frühjahr 2024 saniert werden.

© Stadt Villach/Oskar Höher

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Die Stadt Vil­lach beginnt in weni­gen Mona­ten, unmit­tel­bar nach Sai­son­ende für die VSV-Kampf­mann­schaft, mit der Sanie­rung der Bestands-Eis­hal­le. Neben all­ge­mei­nen, bau­tech­nisch nöti­gen Maß­nah­men wer­den der Kabinen­trakt für die Spie­ler erneu­ert sowie ein moder­ner VIP-Bereich errich­tet. Die Ar­beiten sol­len bis zum Beginn der Meis­ter­schaft im Herbst 2024 fer­tig sein und wer­den zum Teil par­al­lel zum Trai­nings­be­trieb durch­ge­führt. Die Kos­ten wer­den fünf Mil­lio­nen Euro betra­gen.

Gleich­zei­tig star­ten die Aus­schrei­bun­gen für die Errich­tung der zwei­ten Eisflä­che. Hier­bei muss­te die Stadt Vil­lach einen Pro­jekt-Neu­start veranlas­sen: Durch Coro­na und die anschlie­ßen­de, bei­spiel­lo­se Infla­ti­on ist der „Bau­­kos­ten-Index“ auf über 40 Pro­zent gestie­gen. Ausge­hend vom 2019 beschlos­se­nen Neu­bau um 25 Mil­lio­nen Euro wäre man bei 40 Mil­lio­nen Euro oder mehr gelan­det. „Das wäre unfi­nan­zier­bar gewe­sen“, sagt Bür­ger­meis­ter Gün­ther Albel.

Mehr als zehn Mil­lio­nen Euro ein­ge­spart

Die Stadt­se­nats­par­tei­en SPÖ, FPÖ und ÖVP haben daher auf die Stopp-Tas­te gedrückt und das Pro­jekt neu auf­ge­setzt. „Wir haben jeden Stein umge­dreht, jeden Euro hin­ter­fragt“, sagen Albel sowie die Stadt­rä­te Erwin Bau­mann und Chris­ti­an Pober in einer gemein­sa­men Stellung­nahme. „Die­ser Pro­zess hat zu einer Ver­zö­ge­rung geführt, war aber enorm wich­tig — und erfolg­reich.“

Kon­kret gelang es, durch Redi­men­sio­nie­run­gen rund 2000 Qua­drat­me­ter einzu­sparen sowie durch den Ver­zicht auf eine Tief­ga­ra­ge und durch das Abtren­nen der neu­en Hal­le vom Bestand (Ver­bin­dung via Gang und Stie­ge) enor­me Effizi­enzpotenziale zu heben. „Sanie­rung und Neu­bau blei­ben, mit Stand heu­te, un­ter 30 Mil­lio­nen Euro. Trotz der Kür­zun­gen wird das Pro­jekt genug Platz für den VSV und das Bun­des-Damen­eis­ho­ckey­zen­trum bie­ten“, sagt Albel. Der VSV hat das neue Pro­jekt in einer ers­ten Stel­lung­nah­me begrüßt. Bau­be­ginn für die neue Hal­le soll, nach den Aus­schrei­bun­gen, Ende 2024/Anfang 2025 sein. Die Fer­tig­stel­lung ist für 2026 ange­strebt.

Größ­tes Sport-Infra­struk­tur­pro­jekt Ober­kärn­tens

Land Kärn­ten und Bund über­nehmen 13 Mil­lio­nen Euro, den Rest bringt die Stadt Vil­lach auf. „Es han­delt sich um das größ­te Sport-Infra­struk­tur­­pro­jekt Ober­kärn­tens. Tau­sen­de Kin­der und Jugend­li­che spie­len hier Eis­ho­ckey oder lau­fen Schlitt­schuh. Der Eis­sport ist in unse­rer Regi­on die abso­lu­te Num­mer 1. Er ist nicht nur breiten­wirksam, son­dern bie­tet auch den ein­zi­gen Voll­profisport in Vil­lach. Sanie­rung und Neu­bau sind Maß­nah­men für Jahr­zehn­te, die wir als Stadt Vil­lach als sport­lichen Auf­trag sehen und mit Über­zeu­gung in Angriff neh­men“, beschreibt Bür­ger­meis­ter Albel die Bedeu­tung des Pro­jekts.

01.12.2023 17:00
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Vil­lach: Eis­hal­len-Sanie­rung star­tet im Früh­jahr Die Villacher Eishalle soll im Frühjahr 2024 saniert werden.

© Stadt Villach/Oskar Höher