Klagenfurt
Aus einer Routinekontrolle wurde eine Verfolgungsjagd
Der 20-Jährige ignorierte die Anhalte-Zeichen, beschleunigte sein Auto und flüchtete mit Geschwindigkeiten über 100km/h in Richtung Kreuzbergl. Danach flüchtete der Mann zu Fuß in einen Wald.
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Wilde Szenen spielten sich gestern (9. Dezember 2023) im Stadtgebiet von Klagenfurt ab. Gegen 23.15 Uhr lenkte ein 20-jähriger Klagenfurter ein nicht zum Verkehr zugelassenes Auto auf dem Villacher Ring. “Aufgrund von zu lauten Auspuffgeräuschen versuchte eine Polizeistreife das Fahrzeug anzuhalten, um eine Lenker- und Fahrzeugkontrolle durchzuführen”, heißt es von Seiten der Polizei.
Flucht in den Wald
Der 20-Jährige ignorierte die Anhalte-Zeichen, beschleunigte sein Auto und flüchtete mit Geschwindigkeiten über 100km/h in Richtung Kreuzbergl, weshalb die Nachfahrt und Fahndung mit mehreren Polizeistreifen aufgenommen wurde. Am Ende einer Sackgasse hielt er an und flüchtete von dort zu Fuß in den Wald.
Beifahrer verloren Orientierung
Seine beiden Mitfahrer, ein 29-jähriger Villacher und eine 17-jährige Villacherin, flüchteten auch zu Fuß in den Wald, verloren dann jedoch den Kontakt zum Lenker, verloren im Wald die Orientierung und wählten letztlich den Notruf. Sie konnten von den Polizeistreifen kurz darauf gefunden werden.
Mann muss mit Anzeige rechnen
Im Rahmen der weiteren Ermittlungen konnte festgestellt werden, dass am Fahrzeug Kennzeichen eines anderen Fahrzeuges angebracht waren, diese wurden sichergestellt und das Fahrzeug gegen eine Weiterfahrt gesichert. Nach Abschluss der Ermittlungen wird der Lenker der Staatsanwaltschaft Klagenfurt sowie wegen mehreren Verwaltungsübertretungen zur Anzeige gebracht.
