Kärnten

Hoch­was­ser-Schutz­pro­jek­te in der Pipe­line

Verbauung in Obervellach mit besonderer Priorität. Katastrophenschutzreferent LR Daniel Fellner: „Müssen Hochwasserschutz-Verbauungen zügig umsetzen, um mögliche Gefahren sowohl für Menschen als auch ihr Hab und Gut abzuwenden.“

Hochwasserschutz Wie die Unwetter im Sommer gezeigt haben: Der Ausbau der Hochwasserschutz-Maßnahmen in Kärnten ist mehr als notwendig.

© Pixabay/Hermann

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Auch im heu­ri­gen Jahr tra­fen uns Natur­ge­wal­ten mit vol­ler Wucht. Die Stark­re­gen und Unwet­ter­er­eig­nis­se im dies­jäh­ri­gen Som­mer rich­te­ten ver­hee­ren­de Schä­den an und stell­ten die Kärnt­ner Bevöl­ke­rung ein­mal mehr auf die Pro­be. Umso deut­li­cher wird uns die Wich­tig­keit des kon­ti­nu­ier­li­chen Aus­baus von Schutz­vor­rich­tun­gen vor Augen geführt, mein­te Kata­stro­phen­schutz­re­fe­rent Lan­des­rat Dani­el Fell­ner. Er betont: „Ste­ti­ge Inves­ti­tio­nen im Bereich des Hoch­was­ser­schut­zes sind von unge­heu­rer Wich­tig­keit im Hin­blick auf zukünf­ti­ge Natur­ka­ta­stro­phen, die uns in Kärn­ten unwei­ger­lich wie­der heim­su­chen wer­den.“ Es sei, so Fell­ner, von gro­ßer Bedeu­tung Prä­ven­tiv­maß­nah­men zügig und kon­se­quent fort­zu­füh­ren, um die Kärnt­ner Bevöl­ke­rung zu schüt­zen und die Infra­struk­tur für die Zukunft zu rüs­ten. Fell­ner ergänzt: „Es ist unse­re Pflicht unse­re Bemü­hun­gen in die­sem Bereich kon­se­quent fort­zu­set­zen, um Gefah­ren sowohl für Men­schen als auch ihr Hab und Gut abzu­wen­den.“

Im Zuge der Regie­rungs­sit­zung berich­tet Lan­des­rat Fell­ner von wei­te­ren Mit­ten, die für den Hoch­was­ser­schutz bereit­ge­stellt wer­den. Die Gesamt­sum­me von 2.929.400 Euro wird auf­ge­teilt auf Bund, Lan­des- und Inter­es­sen­ten­mit­tel. Der Lan­des­mit­tel­an­teil beträgt 30 bis 50 Pro­zent oder 1.122.200 Euro, die Bun­des­mit­tel 33 1/3 bis 50 Pro­zent oder 1.201.400 Euro und die Mit­tel der Inter­es­sen­ten (Gemein­den) von bis zu 33 1/3 oder 605.800 Euro.

Ober­vel­lach: Beson­ders hoher Stel­len­wert

Umge­setzt wer­den meh­re­re Pro­jek­te. In Ober­vel­lach wer­den Maß­nah­men zum Schutz vor Gefah­ren eines Hoch­was­sers durch die Möll, im Orts­be­reich von Unter­vo­cken und im Bereich des Cam­ping­plat­zes, umge­setzt. Das Pro­jekt­ge­biet reicht von der Ein­mün­dung Wun­zen­bach bis hin zur Ein­mün­dung des Kapo­nig­ba­ches in die Möll. Die Ver­bau­ung hat auf­grund der Schutz­wir­kung für dicht besie­del­te Berei­che in der Ort­schaft Unter­vo­cken einen beson­ders hohen Stel­len­wert.

Instand­hal­tun­gen

Bei wei­te­ren 15 Instand­hal­tungs­pro­jek­ten in den Bezir­ken Völ­ker­markt, Vil­lach-Land, Feld­kir­chen, St. Veit, Wolfs­berg und Spit­tal wer­den Arbei­ten wie Aus­frei­un­gen, Pro­fil­ser­tüch­ti­gun­gen, Ent­fer­nung von Verklau­sun­­gen und abfluss­hin­dern­dem Bewuchs sowie Wie­der­her­stel­lung von schad­haft geworde­nen Ufer­si­che­rungs- und Regu­lie­rungs­maß­nah­men durch­ge­führt, um eine unein­ge­schränk­te Funktions­fähigkeit der Abfluss­pro­file zu gewähr­leis­ten. Zudem muss­te beim Pro­jekt „Tschu­re­bach, GZPL“ um eine zwei­te Erfor­der­nis­er­hö­hung ange­sucht wer­den, die ers­te wur­de zu gering ange­passt.

14.12.2023 13:00
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Hochwasserschutz Wie die Unwetter im Sommer gezeigt haben: Der Ausbau der Hochwasserschutz-Maßnahmen in Kärnten ist mehr als notwendig.

© Pixabay/Hermann