Investition
250 Millionen für klimafitte Sanierung von Landes-Immobilien
Mit der Sanierungsoffensive leistet das Land einen wichtigen Beitrag zu Klimawende und Belebung der Bauwirtschaft. Die Modernisierung von Schul-, Kultur- und Amtsgebäuden ist auch eine zukunftsgerichtete Investition in die Infrastruktur.
© Filipovic
Das Bauprogramm des Landesimmobilienmanagements für 2024 bis 2028 legt Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig in der kommenden Regierungssitzung zur Beschlussfassung vor. Klimafitte Sanierung, Ausstattung mit PV-Anlagen und E‑Ladestationen, Anpassung von Schul- und Kulturgebäuden an aktuelle Bedürfnisse und Erhalt der Gebäudestrukturen für die kommenden Generationen — das sind die Schwerpunkte. „Der Gebäudesektor ist ein zentraler Hebel zur Erreichung der Klimaziele, denen wir als Nachhaltigkeitskoalition verpflichtet sind“, ist Schaunig überzeugt.
Klima und volkswirtschaftlicher Nutzen
Die Sanierung ist im Normalfall einem Neubau vorzuziehen. „Und zwar sowohl klimatechnisch, da mehr als zwei Drittel der Emissionen, die ein Gebäude im Lauf seines Bestands verursacht, bereits bei der Errichtung ausgestoßen werden. Gleichzeitig aber auch volkswirtschaftlich, weil bei Sanierungsprojekten auch regionale Baufirmen zum Zug kommen können und wir damit diesen wichtigen Wirtschaftszweig und Arbeitgeber in Kärnten ankurbeln“, erklärt Schaunig.
40 Bauprojekte und mehr
40 Bauprojekte sowie zahlreiche Instandhaltungen und Instandsetzungen mit einem Gesamtvolumen von rund 250 Millionen Euro sieht das Bauprogramm des Landesimmobilien-Managements bis zum Jahr 2028 vor. Dazu zählen die Sanierung der Fachberufsschulen Klagenfurt, St. Veit und Völkermarkt, der Landwirtschaftlichen Fachschule Stiegerhof, des Konzerthauses und der Gustav Mahler Privatuniversität für Musik, der Bezirkshauptmannschaften Villach und Wolfsberg, des Botanischen Gartens, des Straßenbauamts St. Veit, des Bachmannhauses, der Straßenmeistereien Feldkirchen und Dolina, des Landesarchivs und des Regierungsgebäudes am Arnulfplatz.