Villach
Engerln für die Sternenkinder
Die Weihnachtszeit ist eine Zeit der Vorfreude und der Familie, doch gibt es auch viele Menschen, die jetzt besonders ihrer viel zu früh verstorbenen Kinder gedenken. Am Villacher Zentralfriedhof findet auch heuer die Aktion „Sternenkinder“ statt.
© Marta Gillner
Der Tod des eigenen Kindes ist wohl das Schlimmste, das sich Eltern vorstellen können. Diese Trauer ist so unfassbar groß und der Verlust kaum zu begreifen. Um den sogenannten „Sternenkindern“ oder Kindern, die viel zu früh aus dem Leben gegangen sind, sowie den betroffenen Familien eine kleine Wertschätzung und Anteilnahme zu schenken, verteilten Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig und Vizebürgermeisterin Gerda Sandriesser auch heuer wieder Weihnachtsengerln.
Gedenkstätte am Villacher Zentralfriedhof
Auf dem Villacher Zentralfriedhof, wo sich auch die Gedenkstätte für die Sternenkinder befindet, schmückten die beiden Vizebürgermeisterinnen vor Weihnachten einen Baum mit Engerln. Liebevoll und kreativ gebastelt haben diese die Jugendliche der Mittelschule Völkendorf. Direktorin Andrea Miklautsch und Christine Mirnig, die sich seit Jahren für die Aktion „Sternenkinder“ einsetzt, halfen.
Kleine Aufmerksamkeit für Betroffene
Vizebürgermeisterin Sarah Katholnig: „Eltern, vielleicht auch die Geschwister, können sich einen Engel aussuchen und nach Hause mitnehmen, oder an die Gedenkstätte bringen.“ Gerda Sandriesser ergänzt: „Das Leben ist leider nicht immer fröhlich, bunt und lustig. Auch zur Weihnachtszeit dürfen Trauer und Schmerz Platz finden. Wir möchten mit dieser kleinen Aufmerksamkeit zeigen, dass betroffene Familien nicht allein sind und es Menschen gibt, die mit ihnen fühlen.“