Villach

Doch kein Hun­de­mör­der: Tier wur­de von Auto über­fah­ren

Nachvollziehbare Aufregung gibt es um einen toten Hund im Villacher Stadtteil St. Ulrich. Von einem Hundemörder war die Rede. Die tierärztliche Untersuchung zeigt aber: Das Tier wurde von einem Fahrzeug überfahren.

Straßenhund Enzo hofft auf eine lebenswerte Zukunft Der Mischling wurde vermutlich von einem Auto angefahren und ist seinen Verletzungen erlegen.

© (c) Nina Zesar

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Ver­ständ­li­che Auf­re­gung gab es in den ver­gan­ge­nen Tagen um einen toten Hund im Vil­la­cher Stadt­teil St. Ulrich. Das Tier einer Urlau­ber­fa­mi­lie war mit einer gro­ßen Wun­de am Bauch auf­ge­fun­den wor­den. Die Ver­mu­tung, dass der Hund mit einem Mes­ser getö­tet wor­den sei, mach­te rasch die Run­de und sorg­te für ver­ständ­li­che Ver­un­si­che­rung in der Nach­bar­schaft.

Unter­su­chung in Kla­gen­furt brach­te Klar­heit

Um medi­zi­ni­sche Fak­ten zu erhal­ten, hat die Stadt Vil­lach eine Unter­su­chung des Tie­res beim „Labor der Vete­ri­när­me­di­zi­ni­schen Unter­su­chun­gen“ in Kla­gen­furt in Auf­trag gege­ben. Das Ergeb­nis ist ein­deu­tig: „Eine Schnitt- oder Stich­ver­let­zung ist aus­zu­schlie­ßen“, schreibt der zustän­di­ge Tier­arzt.

Ver­let­zun­gen las­sen auf Auto­un­fall schlie­ßen

Die äußer­lich sicht­ba­ren Ver­let­zun­gen sei­en „mit Sicher­heit Fol­ge einer stump­fen äuße­ren Gewalt­ein­wir­kung“. Zusam­men­fas­send sei­en die sicht­ba­ren Ver­let­zun­gen und die zahl­rei­chen inne­ren Ver­let­zun­gen, die im Bericht auf­ge­lis­tet wer­den, am ehes­ten mit einem Auto­un­fall in Zusam­men­hang zu brin­gen“, ana­ly­siert der Exper­te

10.01.2024 16:00
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Straßenhund Enzo hofft auf eine lebenswerte Zukunft Der Mischling wurde vermutlich von einem Auto angefahren und ist seinen Verletzungen erlegen.

© (c) Nina Zesar