Villach
Doch kein Hundemörder: Tier wurde von Auto überfahren
Nachvollziehbare Aufregung gibt es um einen toten Hund im Villacher Stadtteil St. Ulrich. Von einem Hundemörder war die Rede. Die tierärztliche Untersuchung zeigt aber: Das Tier wurde von einem Fahrzeug überfahren.
© (c) Nina Zesar
Verständliche Aufregung gab es in den vergangenen Tagen um einen toten Hund im Villacher Stadtteil St. Ulrich. Das Tier einer Urlauberfamilie war mit einer großen Wunde am Bauch aufgefunden worden. Die Vermutung, dass der Hund mit einem Messer getötet worden sei, machte rasch die Runde und sorgte für verständliche Verunsicherung in der Nachbarschaft.
Untersuchung in Klagenfurt brachte Klarheit
Um medizinische Fakten zu erhalten, hat die Stadt Villach eine Untersuchung des Tieres beim „Labor der Veterinärmedizinischen Untersuchungen“ in Klagenfurt in Auftrag gegeben. Das Ergebnis ist eindeutig: „Eine Schnitt- oder Stichverletzung ist auszuschließen“, schreibt der zuständige Tierarzt.
Verletzungen lassen auf Autounfall schließen
Die äußerlich sichtbaren Verletzungen seien „mit Sicherheit Folge einer stumpfen äußeren Gewalteinwirkung“. Zusammenfassend seien die sichtbaren Verletzungen und die zahlreichen inneren Verletzungen, die im Bericht aufgelistet werden, am ehesten mit einem Autounfall in Zusammenhang zu bringen“, analysiert der Experte