Villach
Schüsse vor Villacher Kaserne lösten Fahndung aus
Am Mittwochvormittag ereignete sich vor der Rohr-Kaserne in Villach-St. Magdalen ein Vorfall, bei dem aus einem schwarzen Kastenwagen mehrmals mit einer Schreckschusspistole in die Luft geschossen wurde. Die Polizei leitete eine Fahndung im Großraum Villach ein, während Vermutungen auf einen möglichen Streich von ehemaligen Grundwehrdienern hindeuten.
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Laut Erich Londer, dem Stadtpolizeikommandanten von Villach, wurden die Schüsse direkt vor dem Kaserneingang abgefeuert. Ein schwarzer Kastenwagen näherte sich um 10.00 Uhr der Kaserne, aus dem heraus die Schüsse abgegeben wurden. Augenzeugen berichten von zwei Personen im Fahrzeug, die anschließend flüchteten.
Schlechter Scherz von Grundwehrdienern
Die Fahndung im Großraum Villach wurde eingeleitet und mehrere Streifen verstärkten ihre Präsenz. Untersuchungen der Patronenhülsen bestätigten die Vermutung, dass eine Schreckschusspistole verwendet wurde. Die Hintergründe des Vorfalls bleiben jedoch unklar. Die Möglichkeit eines Streichs von am Dienstag abgerüsteten Grundwehrdienern wird in Betracht gezogen.
Auswertung der Überwachungskamerabilder
Trotz Auswertung von Überwachungskamerabildern konnten keine neuen Erkenntnisse gewonnen werden, und die Fahndung wurde vorerst eingestellt. Dennoch bleiben die Polizeistreifen im Großraum Villach verstärkt im Einsatz. Zum Glück wurde bei dem Vorfall niemand verletzt. Es erinnert an einen früheren Zwischenfall vor der Kaserne, der jedoch eine echte Schusswaffe involvierte.
Der Vorfall wirft einen Schatten über die Sicherheitssituation rund um die Rohr-Kaserne. Die Polizei behält die Situation im Auge und setzt ihre Ermittlungen fort.