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Kärnt­ner Haft­an­stalt wird zum Gna­den­hof für Tie­re!

Seit 1. Jänner 2023 leitet er mit 165 Mitarbeitern die Justizanstalt Klagenfurt: Oberst Ing. Josef Gramm (59). Erfreulich: Das letzte Genehmigungsverfahren für den 170-Millionen-Neubau ist „durch“, der Spatenstich für die moderne Anstalt im Norden Klagenfurts erfolgt Mitte des Jahres. "KLiCK"-Kärnten traf Gramm zum Interview.

Kärnt­ner Haft­an­stalt wird zum Gna­den­hof für Tie­re!Justizanstalts-Leiter Oberst Ing. Josef Gramm: „Wir richten in der landwirtschaftlichen Außenstelle Rottenstein einen Gnadenhof für Tiere ein….“

© Harald Raffer

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Mit vier Jah­ren besuch­te er sei­nen Vater, einen Jus­tiz­be­am­ten, in der Jus­tiz­an­stalt St. Pöl­ten. Sein Leben gilt seit Jahr­zehn­ten dem moder­nen Straf­voll­zug und der Reso­zia­li­sie­rung von Straf­tä­tern. Der­zeit läuft ein viel­ver­spre­chen­des Pro­jekt in der Außen­stel­le Rot­ten­stein – als Gna­den­hof für aus­ran­gier­te Tie­re. Harald Raf­fer sprach mit Offi­zier Josef Gramm, einem gebür­ti­gen Nie­der­ös­ter­rei­cher.

“KLiCK”-Kärnten: Der Bau der neu­en Haft­an­stalt in der Nähe des Flug­ha­fens hat sich ver­zö­gert und ver­teu­ert. Kri­ti­ker spre­chen von einem „Luxus-Häfn“ oder einem „Nobel-Knast“. Was sagen Sie die­sen Kri­ti­kern?

Gramm: Die Kri­ti­ker ken­nen das genaue Kon­zept der neu­en Jus­tiz­an­stalt nicht, son­dern bewer­ten die­se Anstalt auf­grund der ver­an­schlag­ten Kos­ten. Dabei wird ver­ges­sen, dass wir die­sen Bau äußert nach­hal­tig geplant haben. Wir schau­en mit dem Pro­jekt 30, 40 Jah­re in die Zukunft. Es hat ja kei­nen Sinn viel Geld in die Hand zu neh­men, um nach eini­gen Jah­ren alles wie­der umbau­en bzw. adap­tie­ren zu müs­sen. Was zu wesent­li­chen Teue­run­gen führt ist die umfang­rei­che Nach­hal­tig­keit. Wir wer­den die­ses Modell nahe­zu Co2-neu­tral bau­en und betrei­ben. Wir gewin­nen Ener­gie aus der Son­ne, aus Tie­fen­boh­run­gen, aus Grund­was­ser. Das kos­tet Geld. Wir haben doch rund 500 Men­schen zu ver­sor­gen. Das ist schon eine klei­ne Gemein­de. Die neue Jus­tiz­an­stalt weist etwa 100 Tie­fen­boh­run­gen auf, die 180 Meter in den Boden drin­gen. Wenn man Nach­hal­tig­keit als Luxus bezeich­net, stim­me ich zu. Wenn die Poli­tik schon vor­gibt, dass wir umwelt­scho­nend und nach­hal­tig unse­re Pro­jek­te umset­zen müs­sen, wäre es fatal, wenn der Bund nicht mit gutem Vor­bild vor­an­geht.

“KLiCK”-Kärnten: Die alte Anstalt platzt bekannt­lich „aus allen Näh­ten“ und wur­de als „häss­lichs­tes Gefäng­nis“ in Öster­reich bezeich­net. Wie sieht es mit dem Neu­bau aktu­ell aus?

Gramm:  Wir sind jetzt mit allen Geneh­mi­gungs­ver­fah­ren für das Vor­zei­ge­mo­dell fer­tig, auch mit dem Was­ser­recht. Wir star­ten jetzt voll durch.

“KLiCK”-Kärnten: Kann man eine Haft­an­stalt aus­bruchs­si­cher errich­ten?

Gramm:  In jüngs­ter Zeit hat es in ande­ren Anstal­ten „Aus­rei­ßer“ gege­ben. Was ist schon aus­bruchs­si­cher? Wenn es gelingt, dass man eine Mau­er über­win­det, dann sind bau­li­che Män­gel die Ursa­che. Es exis­tie­ren noch ver­al­te­te Anstal­ten, die in ihren Mau­ern kei­nen Stahl- oder Fer­tig­be­ton auf­wei­sen. Da kann man, wenn man unend­lich viel Zeit auf­wen­det, sogar mit einem Löf­fel das Mau­er­werk aus­krat­zen. Heu­te kön­nen Häft­lin­ge nicht mehr direkt durch eine Mau­er flüch­ten. Man muss die Begrif­fe „Aus­bruch“, „Flucht“ oder „Ent­wei­chung“ unter­schei­den. Beim Aus­bruch über­win­de ich ein bau­li­ches Hin­der­nis, was bei den Neu­bau­ten und den Mit­teln, die Häft­lin­gen zur Ver­fü­gung ste­hen, prak­tisch unmög­lich ist.  Dazu kommt eine ent­spre­chen­de Tech­nik. Eine Flucht oder eine Ent­wei­chung ver­stößt nicht gegen das Straf­ge­setz, wenn dabei kein Scha­den ange­rich­tet oder kei­ne Straf­tat ver­übt wird. Dis­zi­pli­nä­re Fol­gen gibt es aller­dings, weil die­se Per­so­nen das Ver­trau­en, das man in sie gesetzt hat, miss­braucht haben.

 

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Die Frei­heit ist ver­lo­ren, die Welt im „Knast“ hat eige­ne Regeln…
© Harald Raf­fer

“KLiCK”-Kärnten: Gibt es Son­der­be­hand­lun­gen für Pro­mi-Häft­lin­ge?

Gramm:  Nein! In Öster­reich wird jeder Mensch gleich­be­han­delt. Egal, ob das ein Pro­mi oder ein Hendl­dieb ist. Jeder hat die glei­chen Rech­te und Pflich­ten.

“KLiCK”-Kärnten: Es kommt immer wie­der zu Selbst­mor­den oder zu Todes­fäl­len durch Sucht­gif­te…

Gramm: Es ster­ben ja nicht nur im Straf­voll­zug Men­schen an Fol­gen eines Dro­gen­miss­brauchs, son­dern auch im „nor­ma­len Leben“. Zum Glück pas­sie­ren sol­che Fäl­le recht sel­ten. Wir hat­ten die letz­ten 14 Jah­re einen Sui­zid und zwei Todes­fäl­le durch ein­ge­schmug­gel­te Dro­gen. Die­se Men­schen befin­den sich meis­tens in einem Sub­sti­tu­ti­ons­pro­gramm und wer­den von unse­ren Anstalts­psych­ia­tern betreut. Im Gefäng­nis neh­men Abhän­gi­ge alles, was sie bekom­men. Wir kön­nen die Inhaf­tier­ten nicht rund um die Uhr über­wa­chen oder ihren Schlaf kon­trol­lie­ren.

“KLiCK”-Kärnten: Sie betreu­en – mit der Außen­stel­le Rot­ten­stein und den elek­tro­nisch über­wach­ten Per­so­nen — über 340 Häft­lin­ge. Sie ver­fü­gen über Werk­stät­ten, Küchen usw. Kann man sich in einer Haft­an­stalt auch wei­ter­bil­den?

Gramm: Natür­lich! Jeder Mensch, der bei uns unter­ge­bracht ist, kann sich wei­ter­zu­bil­den. Etwa eine Leh­re absol­vie­ren oder ein Stu­di­um begin­nen. Alles im Rah­men unse­rer Mög­lich­kei­ten. 50 Pro­zent die­ser Men­schen kann man in einen gere­gel­ten Arbeits­pro­zess ein­füh­ren. Vie­le besit­zen aber kei­ne ent­spre­chen­de Vor­bil­dung und es fehlt der Platz. Dazu kom­men Sprach­bar­rie­ren. Wir ver­su­chen hier mit Deutsch-Kur­sen ent­ge­gen­zu­wir­ken. Einen Vor­zei­ge-Schrift­stel­ler wie Jack Unter­we­ger haben wir aller­dings nicht.

 

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Oberst Gramm: „Wir haben alle not­wen­di­gen Beschei­de und Geneh­mi­gun­gen für den Neu­bau. Wir brau­chen drin­gen Platz….“
© Harald Raf­fer

“KLiCK”-Kärnten: Sie bewa­chen männ­li­che und weib­li­che Häft­lin­ge. Wo gibt es mehr Pro­ble­me?

Gramm: Das kann man so gar nicht sagen. Da es natür­lich wesent­lich mehr männ­li­che Insas­sen mit län­ge­ren Haft­stra­fen gibt, machen sich mög­li­che Pro­ble­me eher bei Män­nern bemerk­bar. Einer Sta­tis­tik zufol­ge sit­zen in Öster­reich fünf bis acht Pro­zent Frau­en ein. Weit über 90 Pro­zent sind also männ­lich. Ich glau­be, dass kei­ne Geschlechts­grup­pe auf­wän­di­ger zu betreu­en ist.

“KLiCK”-Kärnten: 4250 Print­me­di­en bie­tet die Anstalts­bi­blio­thek. Sind auch Kri­mis, Thril­ler, Hor­ror- und Mord­ge­schich­ten dabei?

Gramm: Es ist alles dabei! Von der Unter­hal­tungs­li­te­ra­tur bis hin zu Bild­bän­den und zu Büchern in ver­schie­de­nen Spra­chen. Wir ver­wah­ren Men­schen ver­schie­de­ner Natio­na­li­tä­ten bzw. aus bis zu 55 ver­schie­de­nen Staa­ten.

“KLiCK”-Kärnten: Vier-Mann-Zel­len, über­füll­te Haft­räu­me, enge Gän­ge, über­all Git­ter­stä­be. Sieht man vom Hof­spa­zier­gang ab, wie sieht es mit sport­li­chen Mög­lich­kei­ten aus?

Gramm: Es fehlt uns lei­der auch dafür der Platz. Es gibt zwar einen umge­bau­ten Sport­raum im Dach­bo­den. Im Som­mer ist es dort heiß, im Win­ter kalt. Da habe ich nur die Mög­lich­keit, alle zwei bis drei Wochen einem Inhaf­tier­ten eine Stun­de Sport zu geneh­mi­gen.

 

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Lan­ge Git­ter­stä­be, schwe­re Eisen­tü­ren, dicke Schlös­ser.
© Harald Raf­fer

“KLiCK”-Kärnten: Sind Sie ein Befür­wor­ter der Fuß­fes­seln und des Frei­gan­ges?

Gramm: Selbst­ver­ständ­lich! Das sind zwei Voll­zugs­ar­ten, die dazu die­nen, Men­schen , die eine gewis­se Zeit im Straf­voll­zug ver­bracht haben, wie­der in die Gesell­schaft ein­zu­glie­dern. Das sind funk­tio­nie­ren­de Metho­den mit ent­spre­chen­den Über­wa­chungs­maß­nah­men. Die Betrof­fe­nen gehen arbei­ten oder hal­ten sich in einem bestimm­ten sozia­len Umfeld auf. Öster­reich­weit tra­gen fünf Pro­zent der Häft­lin­ge Fuß­fes­seln. Viel­leicht lässt sich die Jus­tiz ein­mal eine wei­te­re Mög­lich­keit die­ser Voll­zugs­art ein­fal­len.

“KLiCK”-Kärnten: Wären Sie aus Kos­ten­grün­den für pri­va­te Gefäng­nis­se?

Gramm: Nein! Ich ken­ne die­se Dis­kus­sio­nen. Es gibt Erfah­run­gen aus Eng­land, dass die­se Form zu Las­ten der Insas­sen gegan­gen ist – etwa bei der medi­zi­ni­schen Ver­sor­gung, bei der Ver­pfle­gung usw. Man muss eigent­lich mehr in die­sen Rand­grup­pen­be­reich inves­tie­ren, sonst hat der Straf­voll­zug wenig Sinn.

“KLiCK”-Kärnten: Wie hoch ist das „nor­ma­le“ Jah­res­bud­get der Kla­gen­fur­ter Jus­tiz­an­stalt?

Gramm: 15 bis 16 Mil­lio­nen Euro – mit Per­so­nal.

“KLiCK”-Kärnten: Wie lan­ge ist „Lebens­lang“ in Öster­reich?

Gramm: Zwi­schen 18 und 22 Jah­re, die frü­hes­te Ent­las­sung erfolgt nach 15 Jah­ren Haft. Gericht­li­che Gefan­ge­nen­häu­ser, wie hier in Kla­gen­furt, sind für den Straf­voll­zug bis maxi­mal 18 Mona­te zustän­dig. Die Über­fül­lung man­cher Anstal­ten führt dazu, dass man mit­un­ter Insas­sen aus ande­ren Gefäng­nis­sen auf­neh­men muss. U‑Häftlinge sind sowie­so unse­re „Gäs­te“. Auch ein lebens­lang ein­sit­zen­der Häft­ling braucht letzt­lich eine Per­spek­ti­ve – dass er ein­mal wie­der frei­kommt!

“KLiCK”-Kärnten: Man sieht es in Fil­men – eine gehei­me Hier­ar­chie bei Häft­lin­gen. Etwa Kin­der­schän­der ganz unten, Ban­den­chefs ganz oben? Gibt es das?

Gramm: Offi­zi­ell nicht. Wir sind aber ange­hal­ten, gera­de die­ses Capo-Sys­tem sofort zu unter­bin­den. Und wir schau­en dar­auf. Wenn man kei­ne Maß­nah­men setzt, wer­den immer wie­der Leu­te ver­su­chen, ande­re zu unter­drü­cken.

“KLiCK”-Kärnten: Gibt es Häft­lin­ge, die stän­dig ihre Unschuld beteu­ern?

Gramm: In sol­chen Fäl­len küm­mern sich unse­re Sozi­al­päd­ago­gen um die Betrof­fe­nen. Vie­le die­ser Leu­te sehen schließ­lich ihr Fehl­ver­hal­ten ein.

“KLiCK”-Kärnten: Sind Sie für oder gegen die Todes­stra­fe?

Gramm: Natür­lich dage­gen! Nicht nur wegen mög­li­cher Fehl­ur­tei­le, son­dern weil es nie­man­dem zusteht, jemand ande­ren zu töten oder zu ver­let­zen. Wir haben eine Rechts­ord­nung mit einem gel­ten­den Gesetz. Da sind ent­spre­chen­de Sank­tio­nen bei Fehl­ver­hal­ten vor­ge­se­hen.

“KLiCK”-Kärnten: Zur land­wirt­schaft­li­chen Vor­zei­ge-Außen­stel­le Rot­ten­stein in der Gemein­de St. Georgen/Längsee…

Gramm: Das ist ein ech­ter Vor­zei­ge-Betrieb – ohne Git­ter­stä­be und für so genann­te leich­te Fäl­le! Die 40 bis 45 Men­schen, die dort unter­bracht sind, miss­brau­chen das Ver­trau­en kaum und ent­wei­chen nicht. Das ist eine offe­ne Anstalt ohne Mau­ern, ein groß­ar­ti­ger land­wirt­schaft­li­cher Betrieb mit Rin­dern, Schwei­nen und Scha­fen. Wir pflan­zen Obst und Gemü­se an. Auch der Umgang mit Tie­ren trägt hier zur Reso­zia­li­sie­rung bei. Wir haben jetzt ein inter­es­san­tes Pro­be­pro­jekt gestar­tet – einen Gna­den­hof für älte­re Tie­re! Wir haben des­halb die gro­ßen Tier­hei­me ange­schrie­ben, es herrscht Inter­es­se. Frei­lich schei­den Kat­zen und Hun­de aus, weil wir für kei­ne Biss- und Kratz­ver­let­zun­gen haf­ten kön­nen. Wir haben schon einen betag­ten Esel, eine anhäng­li­che Zie­ge usw.  Das wird eine groß­ar­ti­ge Sache, eine Farm der Tie­re. Vier­bei­ner, die in Rot­ten­stein in Wür­de alt wer­den kön­nen. Wir rech­nen etwa mit Ponys oder Pfer­den, die aus Kos­ten­grün­den abge­ge­ben wer­den müs­sen und die wir auf die­se Wei­se vor dem Schlacht­hof ret­ten.

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“KLiCK”-Kärnten: Dort gibt es auch Räum­lich­kei­ten für Lang­zeit­be­su­che?

Gramm: Ja. Dort kön­nen Fami­li­en­an­ge­hö­ri­ge emp­fan­gen wer­den – für fünf, sechs Stun­den. Auch mit Kin­dern – samt Spiel­ecke. Es geht um die Stär­kung des sozia­len Ver­hal­tens, etwa wenn man gemein­sam ein Essen kocht.

“KLiCK”-Kärnten: Haben Sie jemals über­legt, ob Sie lie­ber eine grö­ße­re Jus­tiz­an­stalt lei­ten wol­len?

Gramm: Ich war bereits 14 Jah­re in der Jus­tiz­an­stalt Josef­stadt und dort zehn Jah­re ers­ter Stell­ver­tre­ter des Anstalts­lei­ters – mit über 1100 Insas­sen. Als Geschäfts­füh­rer lei­te­te ich den Wirt­schafts­be­trieb und war letzt­lich auch für den Kran­ken­an­stal­ten­be­trieb ver­ant­wort­lich. Ich weiß, was es heißt, für eine gro­ße Orga­ni­sa­ti­on tätig zu sein.

“KLiCK”-Kärnten: Noch ein Wort zum Straf­voll­zug…

Gramm: Ich bin stolz, ein Straf­voll­zugs­be­diens­te­ter zu sein – und dabei mei­nen Teil für die Gesell­schaft leis­ten zu kön­nen. Ex-Minis­ter Bro­da hat ein­mal von einer gefäng­nis­frei­en Gesell­schaft geträumt. Das wird lei­der eine Uto­pie blei­ben. Über­all wo es Men­schen gibt, wer­den gel­ten­de Regeln ver­letzt. Dafür sind ent­spre­chen­de Sank­tio­nen vor­ge­se­hen, u. a. der Frei­heits­ent­zug. Kaum jemand weiß, dass die Rück­falls­quo­te sehr gering ist. In Öster­reich beträgt sie nach der Ent­las­sung laut Sta­tis­tik ledig­lich 18 Pro­zent. Das spricht für unse­re Jus­tiz! Das ist die Arbeit, die wir leis­ten, eine Art Visi­ten­kar­te des Straf­voll­zugs. Wir kön­nen also bele­gen, was wir tag­täg­lich tun.

11.01.2024 11:00
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Kärnt­ner Haft­an­stalt wird zum Gna­den­hof für Tie­re!Justizanstalts-Leiter Oberst Ing. Josef Gramm: „Wir richten in der landwirtschaftlichen Außenstelle Rottenstein einen Gnadenhof für Tiere ein….“

© Harald Raffer