Kärnten

150 Betrie­be laden Jugend­li­che zum „Spio­nie­ren“ ein

Die vielfältige Welt der Berufe öffnet am 24. und 25. Jänner in Kärnten ihre Türen für Jugendliche. Die Teilnehmer bekommen einen praxisnahen Einblick in über 90 verschiedene Berufe.

150 Betrie­be laden Jugend­li­che zum „Spio­nie­ren“ ein Arbeitsmarkt Kärnten Geschäftsführer Peter Wedenig, Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, Seepark-Managerin Raphaela Außerhofer, Berufs- und Bildungsorientierung Kärnten-Leiterin Rebecca Waldner und Industriellenvereinigung-Geschäftsführerin Claudia Mischensky. (von links)

© Büro LHStvin Schaunig

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Die Akti­on wird von der Berufs- und Bil­dungs­ori­en­tie­rung Kärn­ten (BBOK) orga­ni­siert und vom Land Kärn­ten, AMS Kärn­ten und der Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung (IV) Kärn­ten finan­zi­ell unter­stützt.

Ori­en­tie­rung an Inter­es­sen, Talen­ten und Stär­ken

Lan­des­haupt­mann­stell­ver­tre­te­rin Gaby Schau­nig betont die Wich­tig­keit einer fun­dier­ten Berufs- und Bil­dungs­ori­en­tie­rung: “Die Ent­schei­dung für den Bil­dungs­weg nach der Pflicht­schu­le ist ein ent­schei­den­der Mei­len­stein. Die Arbeits­welt befin­det sich im digi­ta­len Wan­del, und vie­le der zukünf­ti­gen Beru­fe exis­tie­ren heu­te noch nicht. Die Berufs­spio­na­ge bie­tet eine idea­le Gele­gen­heit, die zahl­rei­chen Mög­lich­kei­ten in Kärn­ten zu erkun­den und sich an Inter­es­sen,

Berufs­ori­en­tie­rung im Wan­del der Arbeits­welt

AMS-Geschäfts­füh­rer Peter Wede­nig hebt die Bedeu­tung der Berufs­ori­en­tie­rung in Anbe­tracht des Fach­kräf­te­be­darfs, der demo­gra­phi­schen Ent­wick­lung und des raschen Wan­dels der Berufs­welt her­vor. Die phy­si­sche Erfah­rung von Betrie­ben und Tätig­kei­ten spie­le eine ent­schei­den­de Rol­le bei der Berufs­fin­dung. Wede­nig betont auch, dass eine fun­dier­te Aus­bil­dung die Zukunft sichert, und weist dar­auf hin, dass das Risi­ko, arbeits­los zu wer­den, mit einem maxi­ma­len Pflicht­schul­ab­schluss 3,5 Mal höher ist als mit einem Lehr­ab­schluss.

Pra­xis­na­he Ein­bli­cke für Jugend­li­che und Betrie­be

Clau­dia Mischen­sky von der Indus­tri­el­len­ver­ei­ni­gung Kärn­ten unter­streicht die Bedeu­tung pro­fes­sio­nel­ler Berufs­ori­en­tie­rung bei der Gewin­nung von Fach­kräf­ten. Die Berufs­spio­na­ge ermög­li­che es Jugend­li­chen, ver­schie­de­ne Beru­fe aus­zu­pro­bie­ren und eröff­ne Per­spek­ti­ven für die betei­lig­ten Betrie­be. Die direk­te Erfah­rung im Betriebs­um­feld ermög­li­che wert­vol­le Ein­bli­cke und Infor­ma­tio­nen für die spä­te­re Berufs­wahl.

Erfolgs­bei­spiel See­park Wör­ther­see Resort

Am Bei­spiel des See­park Wör­ther­see Resorts wird der Erfolg der Berufs­spio­na­ge deut­lich. Ali­na Habich begann nach ihrer Teil­nah­me an der Berufs­spio­na­ge ihre Leh­re zur Gas­tro­no­mie­fach­frau im Hotel. Sie betont die Viel­sei­tig­keit ihrer Aus­bil­dung und die Unter­stüt­zung durch moti­vier­te Kol­le­gen.

Kärn­ten öff­net Türen für Jugend­li­che

Die dies­jäh­ri­ge Berufs­spio­na­ge in Kärn­ten fin­det am 24. und 25. Jän­ner statt und rich­tet sich an Schü­le­rin­nen und Schü­ler im Alter von 10 bis 18 Jah­ren sowie deren Eltern. Die Teil­nah­me ist kos­ten­frei, und ins­ge­samt 152 Betrie­be aus ver­schie­de­nen Bran­chen prä­sen­tie­ren über 90 unter­schied­li­che Beru­fe, dar­un­ter rund 75 Lehr­be­ru­fe. Die Anmel­dung ist online über die Web­sei­te der BBOK bis zum 16. Jän­ner mög­lich.

Die Berufs­spio­na­ge bie­tet Jugend­li­chen die Chan­ce, pra­xis­na­he Erfah­run­gen zu sam­meln, Ein­bli­cke in ver­schie­de­ne Beru­fe zu gewin­nen und wert­vol­le Kon­tak­te zu knüp­fen. Die betei­lig­ten Betrie­be erhal­ten gleich­zei­tig die Gele­gen­heit, poten­zi­el­le Nach­wuchs­kräf­te zu ent­de­cken und sich mit der jun­gen Gene­ra­ti­on zu ver­net­zen. Ins­ge­samt öff­nen die Kärnt­ner Betrie­be zum 14. Mal ihre Türen, davon zum 4. Mal in allen Bezir­ken Kärn­tens.

11.01.2024 17:00
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150 Betrie­be laden Jugend­li­che zum „Spio­nie­ren“ ein Arbeitsmarkt Kärnten Geschäftsführer Peter Wedenig, Landeshauptmann-Stellvertreterin Gaby Schaunig, Seepark-Managerin Raphaela Außerhofer, Berufs- und Bildungsorientierung Kärnten-Leiterin Rebecca Waldner und Industriellenvereinigung-Geschäftsführerin Claudia Mischensky. (von links)

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