Vogelzählung
Seltene Wasservogelarten am Millstätter See entdeckt
Am Sonntag fand am Millstätter See die jährliche internationale Wasservögelzählung statt, durchgeführt von Birdlife Kärnten. Die Hobbyornithologen Gabi und Bernhard Huber, Horst Zwischenberger und Ulrich Mösslacher entdeckten dabei nicht nur die seltene Pfeifente, sondern auch weitere beeindruckende Raritäten.
Die Ergebnisse der Zählung verdeutlichen die Bedeutung des Millstätter Sees als Lebensraum für verschiedene Wasservogelarten.© Horst Zwischenberger
Während der Wasservögelzählung wurden seltene Arten gesichtet, darunter die Pfeifente zwischen Seeboden und Millstatt. Der Ruf des Erpels, ähnlich einem Pfeifton, gibt dieser Entenart ihren deutschen Namen. Zusätzlich wurden ein Schwarzhalstaucher und drei Samtenten als weitere bemerkenswerte Raritäten entdeckt, die die Vielfalt des Ökosystems am Millstätter See unterstreichen.
Millstätter See als Hotspot für Wasservögel
Die geografische Lage des Millstätter Sees südlich der Alpen macht ihn zu einem bedeutenden Gewässer für Wasservögel. Die Zählung ergab nicht nur verschiedene Schwimm- und Tauchenten, sondern auch das Vorkommen von Blässhühnern, Kormoranen, Gänsesägern, Silberreihern, Wasseramseln, Möwen, Eisvögeln und sogar dem imposanten Höckerschwan.
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Beachtliches Wachstum der Wasservogelpopulation
Besonders erfreulich ist, dass der Millstätter See im Vergleich zum Vorjahr eine Zunahme der Wasservogelpopulation verzeichnete. Als einziges Gewässer in Kärnten wies der See ein größeres Vorkommen von Wasservögeln auf, was auf die Qualität des Lebensraums und die Bemühungen im Naturschutz hindeutet.
Die Ergebnisse der Wasservögelzählung am Millstätter See verdeutlichen nicht nur die Vielfalt der heimischen Vogelwelt, sondern auch die wichtige Rolle, die dieses Gewässer im Schutz und Erhalt der Wasservogelpopulation spielt.

