Kärnten

Kol­lek­tiv-Ver­hand­lun­gen in den geist­li­chen Kran­ken­häu­sern

Nach intensiven Verhandlungen und einem Streikbeschluss seitens der Belegschaft haben die Vertreter der Arbeitgeberseite und der Gewerkschaften in den geistlichen Krankenhäusern Kärntens einen Teilabschluss bei den Kollektivvertragsverhandlungen erreicht.

Kol­lek­tiv-Ver­hand­lun­gen in den geist­li­chen Kran­ken­häu­sern Die Beschäftigten der geistlichen Krankenhäuser sprachen sich mit 87 Prozent für die Annahme dieser Teileinigung aus.

© Barmherzige Brüder

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Nach zähem Rin­gen um einen Kol­lek­tiv­ver­trags­ab­schluss, konn­ten die Ver­tre­ter der Arbeit­ge­ber­sei­te und der Gewerk­schaf­ten in den geist­li­chen Kran­ken­häu­sern Kärn­tens nun einen Teil – Abschluss bei den Kol­lek­tiv­ver­trags­ver­hand­lun­gen erzie­len.

In zahl­rei­chen Run­den wur­de inten­siv über die unter­schied­li­chen Anlie­gen und For­de­run­gen der Arbeit­neh­mer sowie der Arbeit­ge­ber ver­han­delt. Als Reak­ti­on, auf die ins Sto­cken gera­te­nen Ver­hand­lun­gen, wur­de von der Beleg­schaft ein Streik­be­schluss gefasst, wel­cher auch von der Gewerk­schaft vida mit­ge­tra­gen wur­de. Die Warn­streiks waren für 29. Jän­ner fest­ge­legt.

Teil­erfolg mit Beleg­schaft erzielt

Auf­grund des Drucks aus der Beleg­schaft wur­den die Ver­hand­lun­gen von Mon­tag, 22. Jän­ner, bis Frei­tag, 26. Jän­ner, täg­lich fort­ge­setzt. Letzt­end­lich konn­te eine Teil­ei­ni­gung mit den wesent­lichs­ten For­de­run­gen bei­der Sei­ten erzielt wer­den. Die Details der Teil­ei­ni­gung wur­den in den Betriebs­ver­samm­lun­gen am 29. Jän­ner der Beleg­schaft prä­sen­tiert und zur Abstim­mung gebracht.

87 Pro­zent für Annah­me der Teil­ei­ni­gung

Die Beschäf­tig­ten spra­chen sich mit 87 Pro­zent für die Annah­me die­ser Teil­ei­ni­gung aus. „Damit wird eine bes­se­re Ver­gleich­bar­keit mit den Arbeits­be­din­gun­gen in den Kärnt­ner Lan­des­spi­tä­lern her­ge­stellt. Das K‑Schema mit Zula­gen­ta­fel und allen Vor­rü­ckungs­be­stim­mun­gen gilt nun auch bei den geist­li­chen Kran­ken­häu­sern. Eine Anglei­chung bei den Urlaubs­be­stim­mun­gen sowie bei der bezahl­ten Pau­se, wel­che künf­tig nicht mehr von den Mitarbeiter:innen ein­ge­ar­bei­tet wer­den muss, sind wesent­li­che Bau­stei­ne die­ses Teil­ab­schlus­ses“, berich­tet Ema­nu­el Eicher, Ver­hand­lungs­lei­ter der Gewerk­schaft vida. Wei­ters wur­de eine Umzieh­zei­ten­re­ge­lung ver­ein­bart, wel­che vor allem von den Pfle­ge­be­ru­fen gefor­dert wur­de. Lang­fris­tig bedeu­tet dies eine Arbeits­zeit­ver­kür­zung für die Beleg­schaft in den geist­li­chen Kran­ken­häu­sern in Kärn­ten. „Die Neue­run­gen sind auch für die bis­her nicht vom Kol­lek­tiv­ver­trag erfass­ten Berufs­grup­pen der Ärzt:innen und Psycholog:innen gül­tig und ein Ver­hand­lungs­er­folg der gemein­sa­men Ver­hand­lun­gen Sei­te an Sei­te von Gewerk­schaft und Ärz­te­kam­mer für Kärn­ten“, sag­te Dr. Ber­nard Dip­pold.

Ver­hand­lun­gen wer­den heu­er fort­ge­setzt

Die Ver­tre­ter der Arbeit­neh­mer und Arbeit­ge­ber heben die Bedeu­tung die­ses Teil­ab­schlus­ses als Signal für die Wert­schät­zung der geleis­te­ten Arbeit in den geist­li­chen Kran­ken­häu­sern her­vor und sehen dies auch als Siche­rung qua­li­fi­zier­ter Fach­kräf­te für das Gesund­heits­we­sen. Die Ver­hand­lungs­part­ner zei­gen sich trotz der enor­men Her­aus­for­de­run­gen zuver­sicht­lich, dass die­ser Teil­ab­schluss einen posi­ti­ven Bei­trag zur wei­te­ren Ent­wick­lung der Arbeits­be­din­gun­gen und zur Stär­kung der Kran­ken­haus­struk­tu­ren in Kärn­ten leis­ten wird. Die Ver­hand­lun­gen über den wei­te­ren For­de­rungs­ka­ta­log, die Eva­lu­ie­rung der bis­he­ri­gen Ergeb­nis­se sowie die Ent­wick­lung eines zukunfts­ori­en­tier­ten Kol­lek­tiv­ver­tra­ges in Kran­ken­häu­sern, wer­den heu­er fort­ge­setzt.

31.01.2024 17:00
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Kol­lek­tiv-Ver­hand­lun­gen in den geist­li­chen Kran­ken­häu­sern Die Beschäftigten der geistlichen Krankenhäuser sprachen sich mit 87 Prozent für die Annahme dieser Teileinigung aus.

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