Abschied
Velden trauert um Sepp Tschebull
Die Gemeinde Velden trauert um Sepp Tschebull, den ehemaligen Glasermeister und engagierten Vertreter des Kärntner Brauchtums, der knapp vor seinem 80. Geburtstag nach kurzer schwerer Krankheit im Klagenfurter Klinikum verstorben ist.
© Pixabay/Gerd Altmann
Tschebull, Mitglied der Aufbaugeneration Bulfon in Velden, führte über vier Generationen den familiären Glasereibetrieb und prägte das Brauchtum in Kärnten maßgeblich. Er absolvierte seine Lehr- und Gesellenjahre im mütterlichen Betrieb und führte nach der Meisterprüfung ab 1969 den Familienbetrieb, den er über Jahrzehnte kontinuierlich ausbaute und modernisierte.
Tragende Rolle im Vereinsleben
Neben seiner beruflichen Tätigkeit engagierte sich Tschebull über 20 Jahre lang in der Bundes- und Landesinnung sowie fünf Jahre als Landesinnungsmeister-Stellvertreter. Im Veldener Vereinsleben spielte Tschebull eine bedeutende Rolle. Als Jugendlicher war er im Turn- und Eishockeyverein aktiv und leitete Jahrzehnte lang als Obmann den MGV-Velden. Bis zuletzt war er als Obmann der Ortsgruppe Velden der Kärntner Landsmannschaft tätig, die er zu einer der mitgliederstärksten Ortsgruppen Kärntens führte.
Von Gemeinde mit Ehrenring geehrt
Sepp Tschebull verkörperte die Werte des Brauchtums und der Heimatverbundenheit und wurde von der Gemeinde Velden mit dem Ehrenring ausgezeichnet. Mit seinem Tod verliert Kärnten einen wahren “echten Kärntner”.

Große Trauer bei Gattin und Kinder
Sepp Tschebull wurde am 29. Juni 1944 in Velden geboren und verstarb am 31. Jänner 2024 im Klinikum Klagenfurt. Er hinterlässt seine Gattin Carmen sowie drei Kinder, die ihm und seiner Familie Freude und Glück bereiteten.