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Robus­ter Arbeits­markt trifft auf Kon­junk­tur-Erho­lung und hohe Dyna­mik

Die Nachfrage nach Fach- und Arbeitskräften blieb 2023 hoch. Im Bereich Metall/Elektro gab es weiterhin einen Überhang an offenen Stellen. Im Bereich Technik kamen 688 offene Stellen auf 560 Arbeitsuchende.

Robus­ter Arbeits­markt trifft auf Kon­junk­tur-Erho­lung und hohe Dyna­mik Der Kärntner Arbeitsmarkt zeigt sich im März 2026 stabil: Die Arbeitslosigkeit sinkt in allen Bezirken, gleichzeitig steigt die Zahl der offenen Stellen.

© AMS Kärnten/Knauder Fotografie

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Robust trotz Kon­junk­tur­flau­te — so prä­sen­tier­te sich der Kärnt­ner Arbeits­markt 2023. 223.072 unselbst­stän­dig Beschäf­tig­te im Jah­res­durch­schnitt bedeu­ten einen neu­en Rekord­wert. Die Arbeits­lo­sig­keit blieb mit jah­res­durch­schnitt­lich 16.922 vor­ge­merk­ten Per­so­nen sta­bil (-75/-0,4 Pro­zent). So eben­so die Arbeits­lo­sen­quo­te mit 7,1 Pro­zent (-0,1 Pro­zent­punk­te).

Weni­ger Lang­zeit­ar­beits­lo­se

„Die­se Bilanz ist umso erfreu­li­cher, da nicht nur wirt­schaft­lich gese­hen die Rah­men­be­din­gun­gen schwie­rig waren, son­dern da wir mit 2022 ein Ver­gleichs­jahr her­an­zie­hen, das ein abso­lu­tes Top-Jahr am Kärnt­ner Arbeits­markt dar­stellt“, sagen AMS-Kärn­ten-Geschäfts­füh­rer Peter Wede­nig und Stell­ver­tre­te­rin Mela­nie Jann. Die Zahl der Lang­zeit­ar­beits­lo­sen (über 1 Jahr vor­ge­merkt) konn­te 2023 wei­ter redu­ziert wer­den (gesamt 2.559; ‑657/-20,4 Pro­zent) eben­so die Zahl der Arbeits­lo­sen über 50 Jah­re (gesamt 6.550; ‑288/-4,2 Pro­zent). Eine Zunah­me gab es hin­ge­gen bei den Jugend­li­chen über 25 Jah­re (gesamt 1.444; +116/+8,8 Pro­zent).

Nach­fra­ge blieb hoch

Die Nach­fra­ge nach Fach- und Arbeits­kräf­ten blieb 2023 hoch, auch wenn dem AMS weni­ger offe­ne Stel­len gemel­det wur­den (gesamt 7.446; ‑973/-11,6 Pro­zent). Im Bereich Metall/Elektro gab es wei­ter­hin einen Über­hang an offe­nen Stel­len (1.635 offe­ne Stellen/965 Arbeit­su­chen­de). Im Bereich Tech­nik kamen 688 offe­ne Stel­len auf 560 Arbeit­su­chen­de. Auch gab es 2023 erneut mehr offe­ne Stel­len als vor der Coro­na-Pan­de­mie: 2019 waren es 4.135.

Unglei­che Ent­wick­lung

„Ange­trie­ben von äuße­ren Fak­to­ren und Trends erle­ben wir einen sehr schnel­len Wan­del am Stel­len­markt: Beru­fe ver­än­dern sich, Neue ent­ste­hen. Dadurch sind ande­re Qua­li­fi­ka­tio­nen gefragt, höhe­re Aus­bil­dun­gen und Spe­zia­li­sie­run­gen. Mit den Qua­li­fi­ka­tio­nen unse­rer Vor­ge­merk­ten stimmt das immer sel­te­ner über­ein“, schil­dern Wede­nig und Jann. Die gro­ße
Her­aus­for­de­rung sei es, die­se bei­den Sei­ten wei­ter­hin zusam­men­zu­brin­gen und somit den
Arbeits­markt auch in Zukunft syn­chron und in Balan­ce zu hal­ten.

Das Arbeits­kräf­te­po­ten­zi­al

Aktu­ell haben 39 Pro­zent der Vor­ge­merk­ten maxi­mal Pflicht­schul­ab­schluss, 34 Pro­zent haben gesund­heit­li­che Ein­schrän­kun­gen, 39 Pro­zent sind über 50 Jah­re alt, 44 Pro­zent sind Frau­en. Mit bewähr­ten und neu­en Maß­nah­men für die ein­zel­nen Ziel­grup­pen sol­le es gelin­gen, die Chan­cen Arbeit­su­chen­der auf die­sem for­dern­den Stel­len­markt zu erhö­hen, sodass sie mit der hohen Dyna­mik mit­hal­ten und nach­hal­tig zurück ins Berufs­le­ben fin­den kön­nen.

Pro­gno­se 2024

Leich­ter Anstieg der Arbeits­lo­sig­keit in Kärn­ten auf rund 17.000 Per­so­nen (+0,5 Pro­zent) und leich­ter Anstieg der Zahl der unselbst­stän­dig Beschäf­tig­ten auf 224.200 (+0,5 Pro­zent). Die Arbeits­lo­sen­quo­te bleibt auf 7,1 Pro­zent.

11.02.2024 13:00 - Update am: 11.02.2024 13:07
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Robus­ter Arbeits­markt trifft auf Kon­junk­tur-Erho­lung und hohe Dyna­mik Der Kärntner Arbeitsmarkt zeigt sich im März 2026 stabil: Die Arbeitslosigkeit sinkt in allen Bezirken, gleichzeitig steigt die Zahl der offenen Stellen.

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