Klagenfurt
Gedenken an den Aufstand für Demokratie und Freiheit
Mit Kranzniederlegungen und Gedenkrede gedachten Vertreter der SPÖ Kärnten am Mahnmal der Opfer und am Grab des Freiheitskämpfers Hans Pawlik.
© SPÖ Kärnten
Am 12. Februar 1934 wurde ein dunkles Kapitel in der österreichischen Geschichte geschrieben, als das Dollfuss-Regime mit Gewalt gegen den Republikanischen Schutzbund und die Sozialdemokratie vorging. 90 Jahre später, erinnern Politiker und Aktivisten an die Ereignisse, die die Demokratie in Österreich bedrohten und zahlreiche Opfer forderten. Landeshauptmann Peter Kaiser betonte die fortwährende Notwendigkeit, die Demokratie zu verteidigen und zu bewahren.
Demokratische Strukturen erschüttert
Heinz Pichler vom Bund Sozialdemokratischer FreiheitskämpferInnen Kärnten erinnerte in seiner Rede an die tragischen Ereignisse, bei denen österreichische Bürger aufeinander schossen und die demokratischen Strukturen erschütterten.
Hinweis für Diskussionsveranstaltung
Die Gedenkveranstaltung endete mit einem Hinweis auf eine Diskussionsveranstaltung des Renner-Instituts, die die Ereignisse von 1934 in den Kontext der heutigen demokratischen Herausforderungen stellen wird.
Termin
Am 27. Februar 2024 lädt das Renner-Institut Kärnten zur Analyse der Ereignisse von 1934 ein, um sie mit den aktuellen demokratischen Herausforderungen zu verknüpfen. Landeshauptmann Dr. Peter Kaiser und Professor Werner Anzenberger werden an der Diskussion teilnehmen.
Die Veranstaltung findet um 18.00 Uhr im Renner-Institut Kärnten statt. Weitere Informationen sind auf der Website des Renner-Instituts verfügbar.
