Lehrgang
Luftstreitkräfte trainieren Einsatzbereitschaft in Oberkärnten
Die österreichischen Luftstreitkräfte absolvieren derzeit in Oberkärnten und anderen Bundesländern den Hochgebirgslandelehrgang Winter, um ihre Fähigkeiten im alpinen Gelände zu schärfen.
Spektakuläre Bilder gab es beim Hochgebirgslandelehrgang der österreichischen Luftstreitkräfte. © Christoph Graif/Daniel Trippolt/Bundesheer
Dieses intensive Training, das bis zum 23. Februar 2024 läuft, findet sowohl in Oberkärnten als auch in anderen Bundesländern statt und ist entscheidend für die Einsatzbereitschaft der Luftstreitkräfte.
Einsatz im alpinen Gelände
Die Hubschrauberbesatzungen der österreichischen Luftstreitkräfte trainieren Starts und Landungen in großen Höhen sowie Flüge unter schwierigen Bedingungen. Der Hochgebirgslandelehrgang ist ein unverzichtbarer Teil der Ausbildung zur Aufrechterhaltung der Einsatzbereitschaft.
Neue Hubschraubertechnologie im Einsatz
Die Teilnahme des neuen Hubschraubers AW169 “Lion” markiert einen Meilenstein in diesem Ausbildungsprojekt. Der AW169 ist seit Anfang 2024 im Einsatz und wird nun erstmals für das Hochgebirgstraining eingesetzt.

Schwerpunkte des Trainings mit dem “AW169”
Besondere Schwerpunkte liegen auf der Erprobung der Schneekufen und dem Erfliegen realer Leistungsparameter. Zudem werden geeignete Landeplätze für diesen Hubschraubertyp erkundet, um die Erfahrungen in das Ausbildungsprogramm einzubringen.

Lehrgang entscheidend für den Ernstfall
Die Ausbildung im Hochgebirgslandelehrgang ist entscheidend, um im Ernstfall alle Anforderungen bei Tag und Nacht erfüllen zu können. Die Luftstreitkräfte trainieren unter realistischen Bedingungen, um auf Naturkatastrophen oder Unglücksfälle vorbereitet zu sein.
Die Schulungsinhalte umfassen das Kennenlernen der Leistungsparameter der Hubschrauber in großen Höhen sowie die Anwendung von Gegenmaßnahmen zur Erhaltung der Flugsicherheit.