Prämierung

Ein Land­wirt im Gold­rausch

Die Direktvermarkter Wilfried und Karoline Kogler vom „Sonnleitn-Hof“ in St. Urban holten sich bei der Kärntner Fleischwarenprämierung mit 14 eingereichten Produkten elf Gold- und drei Silbermedaillen.

Ein Land­wirt im Gold­rausch Kammeramtsdirektor Hans Mikl, Christopher Weiss von der Raiffeisen Marketing Kärnten, Landtagsabgeordnete Stefanie Ofner, Maximilian, Karoline und Wilfried Kogler, Direktvermarkter-Obfrau Petra Pobaschnig sowie Landwirtschaftkammerpräsident Siegfried Huber (von links)

© Gerhard Kampitsch/KK

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Gold ist die Lieb­lings­far­be vom Direkt­ver­mark­ter Wil­fried Kog­ler. Denn seit Jah­ren wer­den sei­ne Pro­duk­te bei den diver­sen Prä­mie­run­gen mit Gold und Sil­ber aus­ge­zeich­net. So auch bei der Kärnt­ner Fleisch­wa­ren­prä­mie­rung am 7. Febru­ar im Gast­hof Ulb­ing am Techels­berg. Für den St. Urba­ner Direkt­ver­mark­tungs­be­trieb „Sonn­leitn-Hof“ gab es für die 14 ein­ge­reich­ten Selch­wa­ren und luft­ge­trock­ne­ten Pro­duk­ten elf Gold- und drei Sil­ber­me­dail­len. Auch bei den Lan­des­sie­gern waren die St. Urba­ner in der Kate­go­rie Bauch­speck und in der Kate­go­rie luft­ge­trock­ne­ter Mol­ke­schwein Kar­ree­speck die gro­ßen Abräu­mer.

Die Jury­mit­glie­der

Bei der Fleisch­wa­ren­prä­mie­rung haben 49 Betrie­be mit ins­ge­samt 142 Pro­ben teil­ge­nom­men. „In der Jury sind Tech­no­lo­gen, prak­ti­zie­ren­de Land­wir­te sowie Prak­ti­ker wie Flei­scher­meis­ter ver­tre­ten. Die Kri­te­ri­en sind sehr streng und wer­den nach Aus­se­hen, Optik, Kon­sis­tenz und Geschmack der Pro­duk­te nach einem aus­ge­klü­gel­ten Punk­te­sys­tem bewer­tet“, erklärt Wil­fried Kog­ler, der die Wort­mark­te „Kärnt­ner Mol­ke­schwein“ für sei­nen Betrieb geschützt hat. Der haupt­säch­li­che Grund um an Prä­mie­run­gen teil­zu­neh­men, „ist für uns die Eigen­kon­trol­le unse­rer Pro­duk­te. Wir über­prü­fen damit, ob wir mit unse­ren Pro­duk­ten auf dem rich­ti­gen Weg sind“.

Mage­re Bäu­che

Die Land­wirt­schaft der Kog­lers umfasst 33 Hekt­ar land­wirt­schaft­li­che Flä­chen. Jähr­lich wer­den bis zu 100 Kärnt­ner Mol­ke­schwei­ne gemäs­tet. Und es gibt auch noch eine Kal­bin­nen­mast mit 30 Tie­ren. Die Schwei­ne wer­den mit gen frei­en Fut­ter­mit­teln wie hof­ei­ge­nem Getrei­de und Mol­ke gefüt­tert. „Das führt zu einer deut­li­chen Ver­bes­se­rung der Fleisch­qua­li­tät. Unse­re Schwei­ne haben mage­re Bäu­che und fleisch­rei­che Kör­per“, betont Land­wirt Kog­ler.

Der Hof

Wil­fried Kog­ler hat den Bau­ern­hof 2008 von sei­nen Eltern Ste­fa­nie und Josef Kog­ler über­nom­men. Sie leben mit ihren Erben unter einem Dach. Die Söh­ne vom Hof­er­ben, Josef (stu­diert Bank und Finanz­we­sen) und Maxi­mi­li­an stu­diert in Wien an der Uni­ver­si­tät für Boden­kul­tur, arbei­ten so weit es geht am Hof mit. Maxi­mi­li­an ist außer­dem noch Gemein­de­vor­stand in St. Urban.

Ab Hof

Die „Sonnleitn“-Produkte wer­den ab Hof ver­kauft. Zusätz­lich fin­det man die Pro­duk­te in den Lager­häu­sern in Mit­tel­kärn­ten sowie in den pri­va­ten Spar-Märk­ten Napet­sch­nig, Wadl und Zlu­ga. „Der­zeit berei­ten wir uns auf das Oster­ge­schäft vor und neh­men ger­ne Vor­be­stel­lun­gen ent­ge­gen“, berich­tet Wil­fried Kog­ler.

http://www.sonnleitn-hof.at

20.02.2024 14:00
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Ein Land­wirt im Gold­rausch Kammeramtsdirektor Hans Mikl, Christopher Weiss von der Raiffeisen Marketing Kärnten, Landtagsabgeordnete Stefanie Ofner, Maximilian, Karoline und Wilfried Kogler, Direktvermarkter-Obfrau Petra Pobaschnig sowie Landwirtschaftkammerpräsident Siegfried Huber (von links)

© Gerhard Kampitsch/KK