Fehlalarm!

Bedro­hung in Vil­lach: 54-Jäh­ri­ge wegen Ver­leum­dung ange­zeigt

Die Frau (54) behauptete, von zwei Männern mit einer Schusswaffe bedroht zu werden. Doch nach weiteren Untersuchungen stellte sich heraus, dass die Situation anders war als zunächst gemeldet. Sie wollte einfach nur Ruhe haben.

Bedro­hung in Vil­lach: 54-Jäh­ri­ge wegen Ver­leum­dung ange­zeigt Ein Großaufgebot der Polizei, darunter mehrere Streifen und Kräfte der Schnellen Interventionsgruppe sowie das EKO Cobra, eilten zur Hilfe. Doch die war überhaupt nicht nötig!

© Red/KK

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Am Mon­tag (19. Febru­ar) gegen 17.50 Uhr mel­de­te eine Vil­la­che­rin über den Not­ruf, dass sie in ihrer Woh­nung von zwei Män­nern mit einer Schuss­waf­fe bedroht wer­de. Ein Groß­auf­ge­bot der Poli­zei, dar­un­ter meh­re­re Strei­fen und Kräf­te der Schnel­len Inter­ven­ti­ons­grup­pe sowie das EKO Cobra, eil­te zur Hil­fe.

Zwei ver­meint­li­che Tat­ver­däch­ti­ge vor­erst fest­ge­nom­men

Kurz dar­auf wur­de ein 52Jähriger aus dem Bezirk Feld­kir­chen fest­ge­nom­men, als er das Wohn­ge­bäu­de ver­las­sen woll­te. Der zwei­te Ver­däch­ti­ge (59), aus dem Bezirk Vil­lach Land, wur­de in der Woh­nung fest­ge­nom­men. Eine ver­mut­lich Luft­druck­waf­fe wur­de sicher­ge­stellt. Ein Ver­däch­ti­ger wur­de fest­ge­nom­men, wäh­rend gegen den ande­ren ein Annä­he­rungs- und Betre­tungs­ver­bot ver­hängt wur­de.

Frau woll­te “ein­fach nur Ruhe haben”

Die Unter­su­chun­gen erga­ben jedoch eine uner­war­te­te Wen­dung: Die Frau gab in ihrer Ein­ver­nah­me an, dass es nie zu einer Bedro­hung gekom­men sei und sie ledig­lich Ruhe haben woll­te. Dar­auf­hin wur­de die Fest­nah­me des 52-jäh­ri­gen Man­nes auf­ge­ho­ben. Die Frau wird nun wegen Ver­leum­dung ange­zeigt.

Wei­te­re Unter­su­chun­gen und Befra­gun­gen sind noch im Gan­ge, um den genau­en Sach­ver­halt zu klä­ren.

20.02.2024 15:48 - Update am: 20.02.2024 15:49
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Bedro­hung in Vil­lach: 54-Jäh­ri­ge wegen Ver­leum­dung ange­zeigt Ein Großaufgebot der Polizei, darunter mehrere Streifen und Kräfte der Schnellen Interventionsgruppe sowie das EKO Cobra, eilten zur Hilfe. Doch die war überhaupt nicht nötig!

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