Olympia-Bilanz

Arno Artho­fer: „Spit­zen­sport ist Län­der­sa­che!“

Arno Arthofer, Kärntens Landessportdirektor und Leiter des Olympiazentrums Kärnten, sieht nach den Olympischen Spielen die Rolle der Olympiazentren gestärkt: „Fünf von sieben Medaillen eroberten Sportler, die in Olympiazentren in den Bundesländern betreut werden.“

Arno Artho­fer: „Spit­zen­sport ist Län­der­sa­che!“ Aus Kärntner Sicht waren die Olympischen Spiele mit der Bronzemedaille von Magdalena Lobnig (Rudern) und den Top-5-Platzierungen der Kanuten Nadine Weratschnig und Felix Oschmautz hocherfolgreich.

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Öster­reichs Sport­ler erober­ten sie­ben olym­pi­sche Medail­len zuletzt bei den Spie­len 2004 in Athen. In Tokio stell­ten sie eben­so mit sie­ben Mal Edel­me­tall unter Beweis, dass Öster­reich nicht nur im Win­ter­sport über Sport­ler mit Welt­klas­se-For­mat ver­fügt. Auch aus Kärnt­ner Sicht waren die Olym­pi­schen Spie­le mit der Bron­ze­me­dail­le von Mag­da­le­na Lob­nig (Rudern) und den Top-5-Plat­zie­run­gen der Kanu­ten Nadi­ne Wer­at­sch­nig und Felix Osch­mautz hoch­erfolg­reich.

Pro­fes­sio­nel­le Betreu­ung

Die Basis für Erfol­ge im Zei­chen der fünf Rin­ge wird in den Olym­pia­zen­tren in den Bun­des­län­dern gelegt: Waren es in Lon­don 2012 noch rund 20 Pro­zent der Ath­le­ten, die das Ser­vice der Olym­pia­zen­tren in Anspruch genom­men haben, so sind es aktu­ell über 80 Pro­zent, die sich in den Lan­des­zen­tren pro­fes­sio­nell vor­be­rei­ten.

Rich­tung vor­ge­ben

„Die Olym­pia­zen­tren sind die Anlauf­stel­le für den hei­mi­schen Spit­zen- und Leis­tungs­sport, das haben die Erfol­ge in Tokio klar gezeigt. Fünf von sie­ben Medail­len gehen auf das Kon­to der Lan­des­zen­tren, die län­der­über­grei­fend pro­fes­sio­nells­te Arbeit leis­ten“, freut sich Arno Artho­fer, Kärn­tens Lan­des­sport­di­rek­tor und Lei­ter des Olym­pia­zen­trums Kärn­ten. Sein Fazit: Die Olym­pia- und Lan­des­zen­tren geben die Rich­tung in der Ent­wick­lung des Leis­tungs- und Spit­zen­sports vor. „Spit­zen­sport ist Län­der­sa­che. Nur wer tag­täg­lich in die­sem Bereich arbei­tet, Top-Ath­le­ten betreut und sich im stän­di­gen Aus­tausch mit den Fach­ver­bän­den und Insti­tu­tio­nen befin­det, kann auch eine Rich­tung einer Sport­na­ti­on vor­ge­ben“, begrün­det er.

Vor­bil­der für den Nach­wuchs

Nun gilt es dran zu blei­ben, damit Kärn­tens und Öster­reichs Sport­ler inter­na­tio­nal wei­ter­hin ganz vor­ne mit­mi­schen kön­nen. Artho­fer spricht als Vor­aus­set­zung eine Erhö­hung der För­de­rung des Bun­des an die Olym­pia­zen­tren an. Aktu­ell finan­zie­ren die­se zum Groß­teil die Bun­des­län­der selbst. Er for­dert auch die gänz­li­che Öff­nung der Sport­in­fra­struk­tur in den Schu­len und Bil­dungs­ein­rich­tun­gen für Ver­ei­ne und Sport­ler. „Eines haben die erfolg­rei­chen Olym­pi­schen Som­mer­spie­len auf jeden Fall mit sich gebracht: Unser Sport­nach­wuchs hat nun zahl­rei­che hei­mi­sche Sport­ido­le mehr, auf die er auf­bli­cken kann“, erklärt Artho­fer.

10.08.2021 08:50
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Arno Artho­fer: „Spit­zen­sport ist Län­der­sa­che!“ Aus Kärntner Sicht waren die Olympischen Spiele mit der Bronzemedaille von Magdalena Lobnig (Rudern) und den Top-5-Platzierungen der Kanuten Nadine Weratschnig und Felix Oschmautz hocherfolgreich.

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