Thörl-Maglern
Neue Leiterin für internationale Polizeistation
Das sogenannte Polizeikooperationszentrum Thörl-Maglern hat mit Elke Struckl seit 1. August eine neue Kommandantin.
Was ist ein Polizeikooperationszentrum (PKZ) wie jenes in Thörl-Maglern? Hinter diesem Begriff verbirgt sich eine Schnittstelle zu unseren Nachbarländern: Polizeiorgane aus Italien, Slowenien und Österreich sitzen hier gemeinsam in einem Raum und arbeiten Hand in Hand. Seit dem Jahr 2014 beteiligt sich auch Deutschland aktiv an dieser Zusammenarbeit. Nachdem sich der langjährige Chef Bernhard Lora in den Ruhestand verabschiedete, hat das Polizeikooperationszentrum in Thörl-Maglern seit 1. August mit Elke Struckl eine neue Leiterin.
Operationen im Grenzgebiet
Das Polizeikooperationszentrum in Thörl-Maglern besteht seit dem Jahr 2005 und ist im ehemaligen Zollamtsgebäude, direkt an der Bundesgrenze zu Italien, untergebracht. Rasche Information ist eine Grundvoraussetzung für erfolgreiche internationale polizeiliche Zusammenarbeit. Hier liegt die Stärke des PKZ. Daten und Fakten zur gesamten Palette der Kriminal- und Fremdenpolizei können sofort recherchiert und gegenseitig ausgetauscht werden. Weitere Aufgabenbereiche sind die Koordinierung von Operationen im Grenzgebiet und auch die unmittelbare Mitwirkung in Angelegenheiten der illegalen Migration.
Unverzichtbar bei Rettungseinsätzen
Unverzichtbar ist das PKZ auch bei Rettungseinsätzen etwa nach Alpinunfällen im Grenzgebiet. Notrufe gehen oft im Nachbarstaat ein, was regelmäßig zu sprachbedingten Verständigungsproblemen führt. Die Kommunikation in der Dienststelle erfolgt in den jeweiligen Amtssprachen oder in Englisch. Dementsprechend hoch ist das Anforderungsprofil für die Bediensteten. Neben Erfahrung im Polizeidienst sind umfassende Sprachkenntnisse eine unabdingbare Vorraussetzung.