Kärnten wird europäische Logistik-Drehscheibe
Das Land Kärnten und die Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) haben am Donnerstag (29. Februar) eine wegweisende Vereinbarung unterzeichnet, um den Logistikstandort Villach-Fürnitz gemeinsam zu stärken und weiterzuentwickeln.
Johann Pluy, Martin Payer; hinten: Andreas Matthä, Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrat Sebastian Schuschnig bei der Vertragsunterzeichnung in der Kärntner Landesregierung.
Unter der Leitung von Landeshauptmann Peter Kaiser, Wirtschaftslandesrat Sebastian Schuschnig und ÖBB-Vorstandsvorsitzendem Andreas Matthä wurde ein Memorandum of Understanding besiegelt, das die Grundlage für die zukünftige Entwicklung des Logistiksektors in Kärnten bildet.
Chancen durch internationale Anbindung
Landeshauptmann Kaiser hob die Bedeutung der Baltisch-Adriatischen Achse mit der Koralmbahn sowie die geografische Lage Kärntens an den Hauptverkehrsrouten Europas hervor. Er betonte die Notwendigkeit, die Infrastruktur auszubauen und mehr Güterverkehr von der Straße auf die Schiene zu verlagern, um Kärnten als bedeutende Logistikdrehscheibe zu etablieren.
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Gemeinsame Entwicklung und Vermarktung des Standorts
Wirtschaftslandesrat Schuschnig bezeichnete die Vereinbarung als Weichenstellung für den Standort Kärnten. Die Kooperation zielt darauf ab, das Logistik Center Austria Süd (LCAS) gemeinsam auszubauen und professionell zu vermarkten. Durch Investitionen und Ausbau sollen neue Möglichkeiten für Betriebsansiedlungen geschaffen werden.
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Exzellente Standortvorteile
ÖBB-CEO Matthä unterstrich die exzellente Lage des 300.000 Quadratmeter großen Standorts Villach-Fürnitz mit direktem Anschluss an den Hafen Triest, Slowenien und die Autobahn. Die Zusammenarbeit zwischen dem Land Kärnten und den ÖBB zielt darauf ab, die Stärken des Standorts weiter auszubauen und optimal zu nutzen.
Die Unterzeichnung des Memorandums markiert einen bedeutenden Schritt in der Entwicklung Kärntens als internationaler Logistikhub und unterstreicht die gemeinsamen Bemühungen, den Güterverkehr effizienter und nachhaltiger zu gestalten.
Johann Pluy, Martin Payer; hinten: Andreas Matthä, Landeshauptmann Peter Kaiser, Landesrat Sebastian Schuschnig bei der Vertragsunterzeichnung in der Kärntner Landesregierung.