Katastrophen-Schutz
Raumstationen-Trümmerteile: Auch Kärnten könnte betroffen sein
Das deutsche Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) warnt vor dem Eintritt von Trümmerteilen der Internationalen Raumstation ISS in die Erdatmosphäre. Auch Kärnten könnte betroffen sein.
Obwohl das Auftreffen von Trümmerteilen unwahrscheinlich ist, könnten Leuchterscheinungen oder Überschallknalle wahrgenommen werden.© WikiImages/Pixabay
Überflugbahnen betreffen mehrere Bundesländer
Nach Angaben des deutschen Bundesamts für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BKK) sind die Überflugbahnen der Trümmerteile nicht auf ein Bundesland beschränkt. Kärnten, Tirol und Vorarlberg könnten betroffen sein. Die Wahrscheinlichkeit des direkten Aufpralls auf die Erdoberfläche ist jedoch gering.
Zeitrahmen für mögliche Ereignisse
Die in der Presseaussendung des Landes angegebenen Überflugzeiten haben sich nach aktuellen Informationen des deutschen Bundesamtes für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) um rund eine Stunde nach hinten verschoben. Demnach ist Kärnten südöstlich von rund 16.20 Uhr bis rund 16.50 Uhr sowie südwestlich von rund 20.55 Uhr bis rund 21.25 Uhr betroffen. Es ist mit Leuchterscheinungen oder der Wahrnehmung eines Überschallknalls zu rechnen.
Maßnahmen des Katastrophenschutzes
Der Katastrophenschutzreferent Landesrat Daniel Fellner betont die Wichtigkeit umfassender Information und Vorsorge. Obwohl die Wahrscheinlichkeit gering ist, möchte das Land Kärnten die Bevölkerung sensibilisieren und mögliche Panik verhindern.
Zusatzinfo: Ruhe bewahren!
Kärnten steht in engem Kontakt mit den betroffenen Bundesländern und dem Innenministerium, um eine schnelle und transparente Informationsweitergabe sicherzustellen. Es wird darauf hingewiesen, auf ungewöhnliche Lichter und Geräusche zu achten und Ruhe zu bewahren.
Das Auftreffen von Trümmerteilen auf die Erdoberfläche gilt äußerst unwahrscheinlich.