Gesundheitsreferentin Landesrätin Beate Prettner und das Land Kärnten blicken stolz auf das Zahngesundheitsprogramm zurück, das heuer sein 20-Jahr-Jubiläum feiert.
Ein Meilenstein der Prävention
Vor zwei Jahrzehnten begann das Land Kärnten das ehrgeizige Vorhaben in zwei Bezirken mit 69 Einrichtungen und 2.500 Kindern. Heute erreicht das Programm alle Kinderbetreuungseinrichtungen in Kärnten, was bedeutet, dass rund 14.200 Kinder zweimal im Jahr Besuch von speziell ausgebildeten Fachkräften erhalten, den sogenannten “Zahnfeen” von Proges. Über die Jahre hinweg haben fast eine halbe Million Kindergartenkinder von diesem Programm profitiert, das nicht nur für gesunde Zähne, sondern auch für Spaß und Freude steht.
Ausweitung auf Volksschulen
Das erfolgreiche Konzept wird nun auch in den Volksschulen flächendeckend umgesetzt. Fachkräfte des bfi-Kärnten vermitteln den Schülerinnen und Schülern kindgerecht die richtige Zahn- und Mundhygiene. Dies bedeutet eine Erweiterung des Programms um weitere rund 18.900 Kinder im Alter von zehn bis 14 Jahren pro Jahr, insgesamt werden somit 33.100 Kinder erreicht.
Finanzierung und Zukunftsaussichten
Die Zahngesundheitsvorsorge wird je zur Hälfte vom Land Kärnten und den Sozialversicherungen finanziert und vom Gesundheitsland Kärnten durchgeführt. In der morgigen Regierungssitzung wird die Finanzierung für das Jahr 2024 beschlossen: Mit Gesamtkosten von 877.000 Euro trägt das Land Kärnten rund 438.000 Euro dazu bei.
Das 20-Jahr-Jubiläum des Zahngesundheitsprogramms markiert einen Meilenstein in der Prävention und zeigt das Engagement des Landes Kärnten für die Gesundheit und das Wohlergehen seiner jüngsten Bürgerinnen und Bürger.