Spatenstich
Hochwasserschutz bringt ersehnte Sicherheit für Latschach
Vergangenen Freitag wurde in Latschach an der Drauschleife Rosegg der Startschuss für ein Jahrhundertprojekt gegeben: der Bau des Hochwasserschutzprojekts.
© KK/Sobe
Mit dem ersten Bauabschnitt des Hochwasserschutzprojekts wird Latschach vor Jahrhunderthochwasser geschützt.
Gemeindevertreter beim Spatenstich
Am Tag des Spatenstichs waren zahlreiche Vertreter der Landesregierung sowie der Gemeinde Velden, angeführt von Vizebürgermeister Markus Fantur, anwesend. Landesrat Daniel Fellner betonte die Bedeutung des Projekts angesichts der zunehmend extremen Wetterereignisse und der damit verbundenen Hochwassergefahr. Die Kosten für den ersten Bauabschnitt belaufen sich auf 4.650.000 Euro, wobei der Bund 85 Prozent und die Marktgemeinde Velden 15 Prozent übernimmt, wobei der Verbund 44 Prozent der Kosten trägt.
Maßgeschneiderte Schutzmaßnahmen
Die Schutzverbauungen entlang der Drau werden Latschach künftig vor Hochwasser schützen.
Das Hochwasserschutzprojekt umfasst Schutzdämme und ‑mauern entlang der Drau, die auf eine Länge von etwa 300 Metern verlaufen. Ein besonderes Augenmerk wurde auf die Gestaltung gelegt, um das Ortsbild zu bewahren. Ein Teil der Hochwasserschutzmauer wird mit Glaselementen versehen, um den freien Blick auf die Drau zu ermöglichen.
Ein Meilenstein für die Gemeinschaft
Der Spatenstich markiert einen wichtigen Schritt für die Sicherheit und den Zusammenhalt in Latschach.
Der Start des Hochwasserschutzprojekts in Latschach ist nicht nur ein symbolischer Moment, sondern auch ein entscheidender Schritt in Richtung Sicherheit und Gemeinschaftsgefühl. Die Bewohner von Latschach können nun mit Zuversicht in die Zukunft blicken, wissend, dass ihr Dorf besser vor den Gefahren von Hochwasser geschützt ist.