Kunsthandwerk
“Krammasuri” wurde zur Herzens-Angelegenheit
Die St. Veiter Floristin Margit Höfernig recycelt alte Jeans und macht daraus trendige Handtaschen. Anfangs war es noch nebenberuflich, mittlerweile wurde es nach ihrer Pensionierung zum Hobby.
Das Nähen war schon immer eine Leidenschaft der pensionierten Floristin Margit Höfernig aus St. Veit/Glan. „Genäht habe ich schon mein Leben lang. Meine Mutter war Schneiderin, da war es kein Wunder, dass auch Nähen zu meiner Leidenschaft wurde“, erklärt Margit Höfernig.
Alte Jeans
Besonders alte Jeans haben es der St. Veiterin angetan. Höfernig schneidert im Atelier “Krammasuri” in St. Veit aus alten Jeans Handtaschen. „Alten und oft zerrissenen Jeans hauche ich dadurch ein zweites Leben ein. Sie werden bei mir recycelt. Dabei werden sie meistens mit anderen Stoffen kombiniert“, erklärt die Kunsthandwerkerin. Von der Jean bis zur trendigen Handtasche liegen rund sechs Stunden Arbeit. Für eine Handtasche legt der Käufer oder Käuferin 69 Euro hin, dafür bekommen sie auch ein Unikat.
Die Nachteule
„Es ist ein fairer Preis und man braucht viel Liebe zum Hobby. Denn die Arbeitsstunden bekommt man nie bezahlt, das ist beim Kunsthandwerk ganz normal“, ergänzt die Hobbyschneiderin. Gearbeitet wird im Atelier “Krammasuri” in St. Veit hauptsächlich in der Nacht, „denn ich bin eine Nachteule “.
Der Verkauf
Verkauft werden trendigen “Krammasuri”-Handtaschen auf Märkten, wie am Ostermarkt in St. Veit, im Sommer jeden Freitag in Krumpendorf und donnerstags abends in Hermagor und im Herbst beim Honigfest in Hermagor und natürlich am St. Veiter Wiesenmarkt.



