Naturpark Dobratsch

Neu­es Besu­cher-Leit­sys­tem in der Schütt

Neuigkeiten aus dem Naturpark Dobratsch: Informationstafeln, interaktive Memory-Elemente, neue Partnerbetriebe und Zufahrtsbarrieren. Das Ziel ist es, umweltfreundliche Alternativen zum Auto zu bieten.

Naturraum Schütt Im Naturraum Schütt: Elisabeth Oitzl (Gasthof Oitzl, Naturpark-Partnerbetrieb), Jürgen Misotitsch (Bergwacht), Landesrätin Sara Schaar, Oskar Tscherpel (Vorsitzender Naturpark-Rat), Naturpark-Manager Robert Heuberger, Gemeinderat Johann Oitzl (Nötsch) sowie die Bürgermeister Alfred Altersberger (Nötsch) und Reinhard Antolitsch (Arnoldstein, von links)

© Büro LR Schaar

"KLICK Kärnten" auf Google als bevorzugte Nachrichtenquelle festlegen
Anzeige

In den ver­gan­ge­nen Jah­ren nahm der Ver­kehr (Befah­ren und Ver­par­ken von Wald­we­gen) im Euro­pa­schutz­ge­biet der Schütt mas­siv zu. Das Nah­erho­lungs­ge­biet im Natur­park Dobratsch ist bei der Bevöl­ke­rung für Frei­zeit-Akti­vi­tä­ten sehr beliebt. Des­halb erar­bei­te­ten die Stadt Vil­lach, die Natur­park-Gemein­de Arnold­stein, Grund­be­sit­zer und Natur­park Dobratsch ein Besu­cher-Leit­sys­tem, das heu­er in der Schütt errich­tet und umge­setzt wur­de.

Spie­le­ri­scher Ein­blick in Arten­viel­falt

„Das neue Infor­ma­ti­ons­leit­sys­tem ist wirk­lich gelun­gen. Auch die jüngs­ten Besu­cher im Natur­raum Schütt erhal­ten durch die Memo­ry-Ele­men­te spie­le­risch Ein­blick in Arten­viel­falt und Bio­di­ver­si­tät im Natur­park. Ich hof­fe sehr, dass die Besu­cher ver­stärkt die öffent­li­chen Ver­kehrs­mit­tel oder umwelt­freund­li­che Alter­na­ti­ven zum Auto nut­zen, um die wun­der­ba­re Schütt zu genie­ßen“, sagt Lan­des­rä­tin und Natur­park-Refe­ren­tin Sara Schaar.

Infor­ma­ti­on und Inter­ak­ti­on

Kon­kret wur­den sechs Infor­ma­ti­ons-Tafeln über den Natur­raum Schütt und zwei inter­ak­ti­ve Memo­ry-Ele­men­te für Kin­der instal­liert, die an den Plät­zen mit viel Fre­quenz auf den beson­de­ren Lebens­raum hin­wei­sen und dazu ani­mie­ren, sich in die­sen Euro­pa­schutz­ge­bie­ten rich­tig zu ver­hal­ten. „Es wur­den wei­ters vier Zufahrts­bar­rie­ren mit Hil­fe von Weg­schran­ken auf Wald­we­gen errich­tet, um das Befah­ren von Wald­we­gen oder das Par­ken ent­lang von Wald­we­gen nur für Berech­tig­te wie Grund­be­sit­zer zu erlau­ben“, infor­miert Schaar.

Alter­na­ti­ven zum Indi­vi­du­al­ver­kehr

Natur­park-Vor­sit­zen­de Vize­bür­ger­meis­te­rin Ire­ne Hoch­stet­ter-Lack­ner legt gro­ßen Wert dar­auf, den Natur­park und die Schütt erleb­bar zu machen, jedoch mit der größ­ten Sen­si­bi­li­tät für die Umwelt. „Das neue Len­kungs­sys­tem ist eine aus­ge­zeich­ne­te Ergän­zung zu unse­ren Maß­nah­men, die wir für den gesam­ten Berg getrof­fen haben. Wir bie­ten bei­spiels­wei­se mit dem Natur­park-Bus sehr gute Alter­na­ti­ven zum Indi­vi­du­al­ver­kehr an und inves­tie­ren viel in Bewusst­seins­bil­dung – schon bei den Kleins­ten“, fasst Hoch­stet­ter-Lack­ner zusam­men.

Neue Natur­park-Part­ner­be­trie­be

Im Zuge der Prä­sen­ta­ti­on des Besu­cher-Leit­sys­tems wur­de auch der neue bar­rie­re­freie Geo­lehr­pfad Rosstrat­te, der Ende Juli eröff­net wur­de, besich­tigt. Außer­dem hielt der Ver­ein Natur­park Dobratsch sei­ne 13. Gene­ral­ver­samm­lung ab. Dabei wur­den die Gale­rie Wal­ker in Nötsch und der Litzl­hof der Fami­lie Wie­ge­le in Vil­lach zu neu­en Natur­park-Part­ner­be­trie­ben ernannt. Berich­tet wur­de auch über die Ver­lei­hung des Qua­li­täts­sie­gels als Auf­nah­me­or­ga­ni­sa­ti­on im Euro­päi­schen Soli­da­ri­täts­korps. „Damit kön­nen jun­ge Men­schen im Natur­park Dobratsch Umwelt- und Kli­ma­schutz-Pro­jek­te durch­füh­ren und im Natur­park mit­ar­bei­ten“, freut sich Schaar.

16.08.2021 08:47 - Update am: 16.08.2021 08:48
Anzeige
Naturraum Schütt Im Naturraum Schütt: Elisabeth Oitzl (Gasthof Oitzl, Naturpark-Partnerbetrieb), Jürgen Misotitsch (Bergwacht), Landesrätin Sara Schaar, Oskar Tscherpel (Vorsitzender Naturpark-Rat), Naturpark-Manager Robert Heuberger, Gemeinderat Johann Oitzl (Nötsch) sowie die Bürgermeister Alfred Altersberger (Nötsch) und Reinhard Antolitsch (Arnoldstein, von links)

© Büro LR Schaar